Sommer-Romanze: Ich back’ mir… einen cremig-kühlen White Chocolate Cheesecake

26 Jul

Nicht nur für Schokolade, auch für Cheesecake habe ich eine schwer beherrschbare große Schwäche. Am besten ist demzufolge, wenn beide (also Schokolade & Cheesecake) eine romantische Liaison eingehen. Dann erblickt so ein Wunschkind wie dieser unwiderstehliche White Chocolate Cheesecake das Licht der Welt :-D . Es ist ein easy-peasy Sommerkuchen-Rezept: Die Zubereitung geht ganz schnell (ohne Mixer) und das Backen des leckeren Keksbodens dauert kaum 10 Minuten. Ihr müsst das gute Stück dann nur noch leicht gekühlt genießen. Das hört sich machbar an, oder? :-) Das schöne Rezept habe ich bei “Die Welt der kleinen Dinge” gefunden.

Zutaten für eine 20 cm-Springform (für eine 26 cm-Form verdoppelt Ihr die Zutaten einfach)

für den Boden:

100 g Amarettini [oder: andere Kekse Eurer Wahl] // 50 g Butter

für die Creme:

100 g + 25 g weiße Schokolade // 50 g Crème frâiche // 300 g Doppelrahm-Frischkäse // 1 TL Zucker + ein bisschen gemahlene Vanille [oder: 1 TL Vanillezucker] // 40 g Puderzucker

Zubereitung

Als erstes zerbröselt Ihr die Amarettini für den Boden. Am besten geht das in einem Gefrierbeutel, der dann ein paar Mal Bekanntschaft mit dem Nudelholz machen darf. Die Butter schmelzen und mit den feinen Keks-Bröseln verrühren. Den Boden Eurer Springform mit Backpapier auslegen, die Butter-Amarettini-Mischung in die Form geben und gut festdrücken. Das klappt mit einem normalen Esslöffel gut. Jetzt schiebt Ihr den Keksboden für 8-10 Minuten bei 180° in den Backofen. Danach muss er etwas abkühlen. Mit dem Backen seid Ihr jetzt schon fertig :-) .

Nun zum Cheese-Teil: Dafür die Crème fraîche im Wasserbad schmelzen, 100 g weiße Schokolade grob hacken und darin schmelzen. Die Masse abkühlen lassen.

Den Doppelrahm-Frischkäse mit Zucker, gemahlener Vanille [oder Vanillezucker] und Puderzucker verrühren und mit der abgekühlten Schoko-Crème frâiche-Masse vermischen. Die schöne weiße Creme auf dem abgekühlten Keksboden verteilen.

Nun solltet Ihr nach Adam Riese noch 25 g weiße Schokolade übrig haben, richtig? Die legt Ihr am besten in den Kühlschrank oder kurz in die Gefriertruhe, so lässt sie sich besser reiben. Dann könnt Ihr den Cheesecake vollenden, indem Ihr die Schokolade mit einer groben Reibe hübsch über den Kuchen hobelt. So eine “Nein, hier muss man nicht mit lästigen Spritzbeuteln herumfummeln”-Deko kriege selbst ich hin :-D .

Ein bisschen Geduld müsst Ihr noch haben, denn der White Chocolate Cheesecake sollte sich eine Nacht im Kühlschrank erholen können. Die Wartezeit lohnt sich, denn er ist ein schokohimmlischer Hochgenuss: supercremig und nicht zu süß. Ein perfekter Sommerkuchen mit wenig Backaufwand. Besonders die leicht kühle weiße Schoko-Cheesecake-Creme hat’s mir angetan… mmh! Ich sag’s ja: Traumpaar Schokolade & Cheesecake – die beiden sind echt süß zusammen <3 :-D . Übrigens: Die Buttermenge im Boden würde ich beim nächsten Mal etwas reduzieren, der war mir etwas zu buttrig. 35 g dürften locker reichen. Lasst es Euch schmecken!

Mit diesem herrlichen Cheesecake bin ich in diesem Monat endlich wieder bei Claras “Ich back’s mir-Aktion” dabei. Sie sucht süße, sommerliche Kuchenrezepte. Liebe Clara, mein White Chocolate Cheesecake nimmt teil!

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PS: Den Erdnusscreme-Cheesecake werdet Ihr auch lieben!

Hiiiitze! Da hilft nur Schoko-Ice Ice Baby (mit Tonkabohne und Rotweinsalz)

19 Jul Und noch ein Löffelchen Schokoeis...

Ganz Deutschland liegt unter einer Hitzeglocke. Ganz Deutschland? Ja, auch in Düsseldorf wird geschwitzt. Eine gewisse Trägheit hat sich breitgemacht. Aber Abhilfe naht: Dieses cremige, intensive Schokoeis wird Eure Lebensgeister wieder in Schwung bringen. Falls das überhaupt gewünscht ist. Falls nicht, könnt Ihr nach der Eis-Schleckerei auch einfach weiter im Schatten dösen 8-) .

Ich habe das Rezept schon vor längerer Zeit bei “Der Klang von Zuckerwatte” entdeckt und nun endlich ausprobiert. Hätte ich geahnt, wie wahnsinnig köstlich das Eis ist, hätte ich das schon viel früher und jede Woche wieder getan. Schokofans, Ihr werdet es lieben. Toll: Es ist ganz simpel in der Herstellung. Noch toller: Eine Eismaschine braucht Ihr auch nicht. Ich hoffe, Ihr habt Spaß an den Fotos. Die sind voll aus dem Leben und sehr realistisch – Ihr  dürft dem Eis beim Antauen und Ausgelöffeltwerden zugucken :-D .

Zutaten für 2 gute Portionen Eis

75 g dunkle Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil (meine: 73 %) // 50 ml Milch // 125 ml Sahne // ½ Tonkabohne // 1 Ei // 40 g Zucker (je nach Geschmack 1-2 EL davon durch Vanillezucker ersetzen oder gemahlene Vanille hinzufügen) // 2-3 Prisen Meersalz (ich habe selbstgemachtes Rotweinsalz benutzt)

Zubereitung

Die dunkle Schokolade in grobe Stücke brechen und gemeinsam mit der Milch und der Sahne in einen Topf geben. Alles bei niedriger Temperatur auf dem Herd vorsichtig erwärmen, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Die Tonkabohne mit einer Reibe fein reiben und mit einer Prise Salz (nach Gefühl) und dem Zucker zur Schoko-Milch-Sahne-Mischung geben. Dabei immer fleißig umrühren!

Erhitzt alles zusammen, bis die Mischung dampft, aber noch nicht kocht. Dann den Topf vom Herd ziehen. 

Das Ei kurz mit einem Schneebesen oder einer Gabel schaumig aufschlagen und dann zur Mischung in den Topf geben. Dabei die ganze Zeit gründlich rühren. Die Masse dickt nun leicht ein und wird cremig.

So, das war’s schon! Lasst einfach alles bei Zimmertemperatur ein bisschen abkühlen. Ich habe den Schoko-Traum hierfür schon mal in die Porzellan-Förmchen abgefüllt, in denen ich das Eis später auch servieren wollte. Natürlich passt es aber auch in jede andere gefriergeeignete Dose.

Die abgekühlte schokoladige Eismasse deckt Ihr jetzt noch mit einem Deckel ab (oder, wenn Ihr wie ich direkt Förmchen benutzt, mit Frischhaltefolie) und stellt sie in die Tiefkühltruhe. Am besten bleibt sie dort über Nacht.

Und schwupps, könnt Ihr Euch am nächsten Tag einem dekadenten Eis-Genuss hingeben. Ich habe noch geschmolzene, dunkle Schokolade erwärmt und über das Eis geträufelt und es noch mit ein, zwei Rotweinsalz-Kristallen geschmückt. Das ist aber alles Geschmackssache. Übrigens habe ich das Salz nicht so richtig rausgeschmeckt, da bin ich dann beim nächsten Mal mutiger mit der Dosierung.

Das Eis ist jedenfalls mein wahrgewordener Schokohimmel-Sommer-Genuss: Intensiv schokoladig und mit einem tollen Tonkabohnen-Geschmack – so ein bisschen marzipanig, bittermandelig… Köstlich und herrlich aromatisch! Und ja, cremig ist es auch! Keine blöden Eis-Kristalle, und das ganz ohne Eismaschine! :-D

Ich bin begeistert von dem Geschmack und freue mich jetzt schon drauf, auch Tonkabohnen-Kuchen zu backen :-) . Wer hat Rezepte? Immer her damit, ich freue mich über Tipps und Links zu Tonkabohnen-Leckereien aller Art!

Noch mehr Eis von mir gibt’s hier. Lasst es Euch schmecken und genießt den herrlichen Sommer-Tag!

Das Schoko-Tonkabohnen-Eis reiche ich außerdem noch bei Maras Blog-Event “Ice Cream Baby, NOW!!!” ein. Sie sucht noch bis zum 22. Juli tolle Eis-Ideen. Ehrensache, dass ich mit einem Schoko-Beitrag dabei bin.

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Grillbeilage gesucht? Mein Tipp: Quarkbrot mit Paprika-Tomaten-Füllung

11 Jul Quarkbrot - perfekt als Grillbeilage

Okay, so ein richtig dolles Grillwetter ist zwar nicht – aber zum letzten WM-Wochenende passen ein paar herzhafte Snacks auf jeden Fall. Deswegen habe ich heute ein sehr gemüsiges Quarkbrot für Euch. Beim Backen habe ich überlegt, ob ich jemals zuvor Quark-Öl-Teig hergestellt habe. Ergebnis des Denkprozesses: Ich kann mich nicht erinnern. Es liegt wohl daran, dass meistens entweder a) Kuchen aus Rührteig oder b) Brote mit Hefe meinen Backofen verlassen ;-) . Aber einmal ist immer das erste Mal. Der Teig ist schnell und einfach zubereitet. Vielleicht sollte ich auch mal etwas Süßes damit backen?! Das Brot-Rezept habe ich bei “Penne im Topf” gefunden.

Zutaten für eine 30 cm-Kastenform

für die Füllung:

3 Paprikaschoten (am besten rot, grün und gelb für eine nette Optik) // 100 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten // 1 Zwiebel // 1 Zehe Knoblauch

für den Teig:

200 g Magerquark // 2 Eier // 3 EL Olivenöl // ca. 2 TL Salz // 400 g Mehl + Mehl für die Arbeitsplatte // 1 ½ Päckchen Backpulver // Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zuerst eine Kastenform gut einfetten. Danach bereitet Ihr die Füllung vor: Dafür die Paprikaschoten würfeln, Zwiebel und Knoblauch fein hacken und die Tomaten in kleine Streifen schneiden. Das Gemüse miteinander vermischen. Bei mir waren es dann übrigens doch nur 2 ½ Paprikaschoten, weil ich eine Hälfte beim Schnibbeln gesnackt habe. Die Brot-Füllung war trotzdem mehr als ausreichend :-D .

Dann geht’s an die Teigherstellung: Quark, Eier, Öl und Salz gut verrühren. Mehl und Backpulver in die Masse einarbeiten und einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Ich habe die Küchenmaschine die Arbeit machen lassen ;-) . Den Teig dann auf einer bemehlten Fläche in der Länge der Kastenform ausrollen und die vorbereitete Gemüse-Mischung darauf verteilen. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und den Teig dann aufrollen.

Die Rolle mit der “Nahtstelle” nach unten in die gefettete Kastenform legen und das Brot bei 180° ca. 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Danach lasst Ihr das Brot noch ca. 15 Minuten in der Form ruhen, bevor Ihr es vorsichtig aus der Form löst und vollständig auskühlen lasst.

Das Quarkbrot ist schön würzig und hat durch das Aufrollen eine witzige Optik. Ich finde: eine tolle Beilage zum Grillen und/oder gute Nervennahrung fürs WM-Finale! Nur die Füllung macht sich gern mal “selbstständig”, Ihr solltet das Brot also lieber auf Tellern und mit Besteck servieren ;-) . Und dann: Lasst es Euch schmecken!

Wer lieber pikante Muffins mag, sollte unbedingt mal die Tomate-Mozzarella-Variante ausprobieren. Die eignen sich auch als Fingerfood.

Und pssst… habt Ihr schon gehört? Das Knusperstübchen sucht noch bis zum 20.07. sommerliche Knusperrezepte! Na, wenn dieses gefüllte Gemüsebrot da nicht wunderbar passt, weiß ich auch nicht. Deswegen bin ich bei dem Blog-Event gern dabei! Hier ist also mein Beitrag für dich, liebe Knusper-Sarah! 8-)

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Und nächste Woche wird’s im Schokohimmel wieder richtig schokoladig! Yippiieeeh!

“Eistee” mal anders: supersahniges Matcha-Parfait

4 Jul Sahniges Matcha-Parfait mit Himbeeren

Nein, das ist nicht noch einmal der (köstliche!) Avocado-Kuchen, den ich Euch heute vorstelle. Auch wenn eine gewisse Ähnlichkeit gegeben ist ;-) . Heute geht’s um Tee, um grünen Tee. Der ist gesund. Matcha (Grüntee-Pulver) ist noch gesünder. Und jaaaa, das gilt ganz sicher auch, wenn noch Zucker, Sahne und Eier hinzukommen und das giftgrüne Pülverchen zu einem (köstlichen!) Parfait werden lassen, das bei diesen Temperaturen ganz hervorragend erfrischt.

Das Rezept habe ich im ZEIT Magazin gesehen und bin umgehend (okay, es war am nächsten Tag) in der Küche zur Tat geschritten. Matcha bekommt man in Düsseldorf an jeder Ecke, weil hier eine sehr große asiatische Gemeinde lebt – mit entprechenden gut sortierten Lebensmittelgeschäften. Ihr könnt aber auch einfach zum Teeladen Eures Vertrauens gehen oder das Pulver im Internet bestellen. Für dieses leckere Parfait sollte Euch jedenfalls kein Weg zu weit sein! :-) Zubereitet ist es dann ganz schnell.

Zutaten für 2 kleine Kastenformen à ca. 14 cm

(wir haben es zu zweit gegessen, Ihr könnt aber auch 3-4 Portionen daraus machen. Müsst Ihr aber nicht, weil es soooo lecker ist – und dann teilt man ja nicht gern ;-) )

2 Eier // 20 g + 20 g Zucker // 200 ml Sahne // 1 ½ TL Matcha-Pulver // drumherum: Himbeeren

Zubereitung

Zuerst die Kastenformen mit Frischhaltefolie auslegen, dann könnt Ihr das Parfait vor dem Servieren besser stürzen. Dann die Eier trennen. Die Eigelbe mit 20 g Zucker schaumig rühren – ich hab’s per Hand mit einem kleinen Schneebesen gemacht. Das Matcha-Pulver untermengen. Ja, das ist jetzt sehr dunkelgrün und ja, das muss so :-D .

Nun die Sahne steif schlagen und unter die Eigelb-Zucker-Matcha-Masse heben. Das Eiweiß mit den übrigen 20 g Zucker steif schlagen und unter die Sahne-Eigelb-Zucker-Matcha-Masse heben. Ich hab’s vorsichtig mit einem Teigschaber gemacht.

Jetzt habt Ihr eine fluffige, hellgrüne Masse, die Ihr auf Eure Kastenförmchen verteilt. Fertig! Nein, ein bisschen Wartezeit müsst Ihr noch einrechnen: Friert das Parfait mindestens 6 Stunden in der Tiefkühltruhe ein.

Und dann: genießen. Das Parfait aus den Kastenförmchen stürzen, in Scheiben schneiden, leicht antauen lassen und mit frischen Himbeeren servieren. Schmeckt einfach göttlich! Außen soooo cremig-sahnig-fluffig und innen noch ein leicht gefrorener Kern… hach! Der Geschmack? Nach Matcha, also leicht herb, schwierig zu beschreiben – aber genau richtig. Und nein, es schmeckt nicht nach Gras oder Heu oder was Grüntee-Hasser sonst so sagen :-D . Wer es noch nicht kennt, sollte es unbedingt probieren, weil’s ein tolles, ungewöhnliches Dessert ist! Oder für zwei Personen ein sommerliches Ersatz-Mittagessen. Lasst es Euch schmecken!

Und weil’s so super passt, mache ich mit dem Parfait beim “Zisch! Erfrisch mich!”-Blog-Event mit. Denn was ist schon erfrischender als Parfait oder Eis? ;-) Eben! Bis zum 15. Juli könnt Ihr noch Beiträge einreichen.

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Süßes Seelenfutter: mächtige Cheesecake-Brownies

28 Jun Cheesecake-Brownies sind eine Sünde wert

Wenn Ihr mal einen richtig klebrig-schokoladigen Zuckerschock braucht (und ja, so etwas braucht man manchmal!), solltet Ihr unbedingt diese Cheesecake-Brownies machen. Ich nenne die Dinger jedenfalls so, habe das Rezept aber ursprünglich auf dem schönen Blog Greenway36 unter dem Namen “kleiner Schokoladenkastenkuchen mit Frischkäsetopping” gefunden. Nach Zubereitung und Geschmackstest stand für mich aber fest, dass es sich bei diesem Gebäck um die köstliche Gattung der Brownies handelt :-) . Das Rezept habe ich zwecks Resteverwertung leicht verändert. Die gemahlenen Haselnüsse mussten noch weg, also habe ich gar kein Mehl genommen.

Erwartet also keinen “normalen” Kastenkuchen, wenn Ihr die cheesigen Brownies nachbacken wollt (was ich natürlich dringend empfehle ;-) ). Sie bleiben schön flach und sind megasaftig. Die Menge ist ideal für einen Zweipersonenhaushalt.

Zutaten für eine 20-cm Kastenform (ich habe 4 Cheesecake-Brownies daraus gemacht)

für den Schokoteig:

50 g gute (!) dunkle Schokolade mit mind. 70 % Kakaogehalt // 50 g Butter // 1 Ei // 100 g Zucker (ich habe braunen und weißen gemischt) // 50 g gemahlene Haselnüsse [im Original: 50 g Mehl] // 1 Prise Salz

für die Cheesecake-Creme:

25 g weiche Butter // 75 g Doppelrahm-Frischkäse // 40 g Zucker // 20 g Mehl // 1 Ei

Zubereitung

Die dunkle Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, dann abkühlen lassen. Das Ei mit einem Hand-Schneebesen verquirlen und mit dem Zucker unter die Butter-Schoko-Mischung rühren. Zuletzt die gemahlenen Haselnüsse [oder das Mehl] und eine Prise Salz unterrühren. Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°/Umluft vorheizen. Den Schoko-Teig in die Kastenform einfüllen. Der ist schön zäh und klebrig – Brownie-Teig halt! :-D

Damit es wirklich Cheesecake-Brownies werden, fehlt noch der cheesige Teil, also die Frischkäsecreme. Dafür die weiche Butter mit dem Doppelrahm-Frischkäse gründlich verrühren. Zucker, Ei und Mehl unterrühren. Die (recht flüssige) Masse vorsichtig auf den dunklen Teig gießen und mit einer Gabel marmorieren. Fertig!

Jetzt den Backofen auf 160° herunterschalten und die Brownies 30-35 Minuten backen. Die Oberfläche bleibt dabei noch etwas weich. Danach lasst Ihr Euer Werk noch vollständig auskühlen, bevor Ihr es aus der Form befreit. Ich habe den Kuchen über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

… und dann haben wir es uns schmecken lassen: Die Brownies sind sehr süß, saftig-klebrig, schokoladig-nussig, in einem Wort: lecker! :-) Nehmt auf jeden Fall gute dunkle Schokolade. Und wer es nicht ganz so süß mag, kann die Zuckermenge sicherlich auch ein wenig reduzieren. Für mich hat’s aber genau gepasst. Manchmal ist mehr eben doch mehr ;-) . Lasst es Euch schmecken!

PS: Nur Brownies gewünscht? Diese hier sind zum Reinlegen lecker. Oder doch mehr die Cheesecake-Fraktion? Hier habt Ihr die Qual der Wahl!

… und die Brownies aus der kleinen Kastenkuchenform reiche ich noch bei dem schönen Blog-Event “Alles im Kasten” von Fabelhafte Desserts ein:

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Für einen gesunden Start in die neue Woche: Roggen-Vollkorn-Brot

23 Jun Roggen-Vollkorn-Brot wie vom Bäcker

Neue Woche, neues Brot. Ein richtig tolles Brot wie vom Bäcker, saftig und kräftig. Und sooooo gesund mit reinem Vollkornmehl. Das hilft Euch dabei, fünf lange Werktage zu überstehen ;-) . Das Grundrezept habe ich bei Simone vom Blog S-Küche entdeckt. Das Backen dauert insgesamt seine Zeit, weil der Teig 2 x gehen muss und dann seine Ruhe haben will. Aber währenddessen könnt Ihr spazieren, joggen, die Garage streichen, ein Bild malen [... ← fügt hier Eure Lieblingsbeschäftigung ein]. Die Hefe arbeitet also, wenn Ihr ehrlich seid, mehr als Ihr an diesem Brot :-) . Denn zusammengerührt ist es ganz schnell.

Zutaten für 1 Laib Brot (ca. 870 g)

300 ml lauwarmes Wasser // ca. 11 g frische Hefe // 300 g Roggenvollkornmehl // 135 g Weizenvollkornmehl // ca. 10 g Salz // 150 g Roggen-Sauerteig (aus dem Beutel) // 1 TL Kümmel // 100 g Kerne nach Wahl (ich habe Sonnenblumenkerne, Sesam und Leinsamen gemischt)

Zubereitung

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz, Kümmel und Kerne vermischen. Das Hefewasser und den Sauerteig hinzugeben. Den Teig 10 Minuten lang kneten, entweder per Hand oder in der Küchenmaschine.

Ist das geschafft, den Teig in einer Schüssel (abgedeckt mit einem sauberen Geschirrhandtuch) ca. 90 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen. Nach dieser ersten Gehzeit den Teig zu einem Laib formen und noch einmal abgedeckt 60 Minuten lang gehen lassen. Ich habe den Teig hierfür direkt aufs Backblech gelegt. Wer ein Gärkörbchen hat, kann das auch nutzen (ich habe sogar eins, aber es befindet sich leider irgendwo im Keller und ich war zu faul… ach, lassen wir das :-D ).

Circa 20 Minuten vor Ende der Gehzeit heizt Ihr den Backofen auf 250° Ober- und Unterhitze vor. Stellt jetzt schon mal eine große, ofenfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden des Backofens. Ihr könnt natürlich auch ein Backblech nehmen, in das Ihr ein bisschen Wasser füllt. Die verdunstende Flüssigkeit sorgt für eine schöne Kruste.

Den Laib rund 10 Minuten lang bei 250° backen, dann die Temperatur auf 190° herunterschalten und weitere 35 Minuten backen. Das Brot ist fertig, sobald es sich hohl anhört, wenn Ihr auf den Boden klopft (also auf den Brot-Boden, nicht auf den Küchenboden :-P ).

Tja, und dann heißt es: Abkühlen lassen und mit einem leckeren Käse genießen. Mmhh! Oder mit Wurst, Marmelade, Nuss-Nougat-Creme… ach, macht doch, was Ihr wollt! Das Brot ist so schmackhaft und saftig, dass Ihr es glatt auch ohne alles essen könnt :-D .

Noch mehr ofenfrisches Brot gibt’s hier. Lasst es Euch schmecken und kommt gut in die neue Woche!

WM-Fieber! Dazu spendiere ich eine Runde Weißbier-Eis

19 Jun Passt zur WM: Weißbier-Eis

Achtung: Der folgende Blog-Post ist für Personen unter 16 Jahren nicht geeignet :-D . Denn heute gibt’s ausnahmsweise Alkohol im Schokohimmel. Natürlich süß verpackt – als Weißbier-Eis. Das passt doch super zur laufenden WM!

An dieser Stelle ist Zeit für ein Geständnis: Obwohl ich im wunderschönen Rheinland lebe, würde ich, was das Bier betrifft, ohne zu zögern nach Bayern auswandern. Denn weder Alt noch Kölsch noch Pils kommen gegen ein leckeres Hefeweizen an. Höchste Zeit, mal etwas Süßes damit zu fabrizieren. Und zur Feier des Sommers habe ich eine Eis-Variante ausprobiert. Das unkomplizierte Rezept habe ich bei “Schmeck den Süden” gefunden.

Zutaten für ca. 3 Portionen Eis

2 EL brauner Zucker // 2 Eier // 80 ml Sahne // 80 ml Weizenbier

Zubereitung

Die Eier trennen. Die Eigelbe kräftig schlagen (ich habe es mit dem Mixer gemacht), bis eine helle, dicke Masse entsteht. Mit braunem Zucker und Weizenbier mischen und das Ganze etwa eine Stunde in die Gefriertruhe stellen. Dann jeweils Eiweiß und Sahne steif schlagen und beides vorsichtig in die Eigelb-Bier-Zucker-Masse mischen. Dafür habe ich einen Handschneebesen verwendet, bis alle Eiweiß- und Sahne-Flöckchen verschwunden waren. Die Mischung ist ziemlich schaumig und riecht deutlich nach Bier ;-) .

Im Grunde seid Ihr jetzt schon fertig mit der Eis-Produktion. Die Weißbier-Eismasse nun in eine gefriergeeignete, verschließbare Dose (oder in Silikonförmchen Eurer Wahl*) füllen und mindestens fünf Stunden oder über Nacht in die Tiefkühltruhe verabschieden. Und dann: Das Eis aus den Förmchen lösen, etwas antauen lassen, servieren und genießen! Am besten natürlich bei einem spannenden WM-Spiel, denn dazu passt ein kühles Bierchen – oder eben ein Eis – ja doch manchmal ganz gut :-) .

Geschmacklich fand ich das Eis klasse, es schmeckt echt lecker nach Weißbier und ist daher nichts für Kinder ;-) . Aber ganz sicher für Männer, die sonst beim Fußballgucken eher zu Chips greifen. Die Konsistenz hätte ich mir allerdings etwas cremiger gewünscht. Lest hierzu aber noch meinen Hinweis* am Ende des Beitrags.

Weil das Eis so gut zur allgemeinen WM-Stimmung passt, reiche ich es als “Deutschland”-Beitrag bei Beckys Blog-Event “Wir kochen uns unsere WM!” ein. Ihr könnt noch bis zum 09. Juli mitmachen.

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Seid Ihr jetzt auf den Biergeschmack gekommen? Dann testet mal den genialen Guinness-Schokokuchen. Das Guinness macht den Kuchen saftig und intensiv, man schmeckt das Bier aber viiiiel weniger ( = eigentlich gar nicht) als in diesem Weißbier-Eis. Übrigens: Noch mehr Eis gibt’s hier

Oder wollt Ihr lieber einen richtig herzhaften Fußball-Snack? Dann probiert mal die Tomate-Mozzarella-Muffins. So, und nachher wird wieder WM geguckt! :-)

*Achtung, ein kleiner Hinweis: Auf den Bildern seht Ihr das Eis, das ich in Muffinförmchen aus Silikon abgefüllt habe. Die habe ich dann einfach so ins Eisfach gestellt. Ergebnis ist, dass sich die Schichten wieder etwas getrennt haben, wie man am Farbverlauf sehen kann. Der dunklere, obere Teil war dann leider etwas “eisig”, während der untere, hellere Teil sahnig, locker und fluffig war. Einen anderen Teil der Eismasse habe ich in eine Dose gefüllt und die Mischung in den ersten zwei Stunden des Einfrierprozesses immer mal wieder mit der Gabel umgerührt. Da gab’s keinen Schichtenlook :-) . Fazit: Rührt besser anfangs immer mal wieder um, so bilden sich keine Schichten/Kristalle.

Cremig-leckere Walnuss-Muffins mit griechischem Sahnejoghurt (statt: Blaubeerkuchen)

13 Jun Walnuss-Muffins mit griechischem Joghurt

Auf der Suche nach einem Rezept für hitzetaugliche Muffins (Schokolade fiel damit leider aus) für das irrsinnig warme Pfingstwochenende habe ich mich an ein Blaubeer-Kuchenrezept mit griechischem Joghurt von Relax – have some cake! erinnert. Als bekennender Milchprodukte-Junkie fand ich die Zutat “griechischer Joghurt” (ja, dieser sahnige) im Grundteig super. Die Blaubeeren weniger, da ich nicht gerade ein Obstkuchen-Fan bin ;-) . Um es kurz zu machen: Statt eines Kastenkuchens habe ich Muffins gebacken, die Blaubeeren habe ich durch Walnüsse ersetzt und den Zuckeranteil habe ich mit flüssigem Honig gepimpt. Herausgekommen sind diese schnellen, einfachen und sauleckeren Walnuss-Muffins. Habe ich schon erwähnt, dass ich Nüsse liebe? :-)

Zutaten für ca. 20 Muffins

300 g Mehl // 1 TL Backpulver // ½ TL Natron // 200 g geschmolzene Butter // 270 g Zucker // 20 g flüssiger Honig // 3 Eier // 200 g griechischer Joghurt // Zitronen- und Orangenabrieb nach Belieben (ca. 1 EL, achtet auf ungespritztes Obst) // 1 TL gemahlene Vanille oder 1 Päckchen Vanillezucker // 180 g Walnusskerne, grob gehackt

Zubereitung

Die Zubereitung geht ganz schnell und unkompliziert. Sie folgt mal wieder dem bewährten Prinzip, trockene und flüssige Zutaten zunächst separat zu vermischen und dann nur kurz zusammenzurühren. Und das alles mit einem Schneebesen und ohne Mixer. Es lebe die Einfachheit :-D .

Aaaalso: In Schüssel 1 Mehl mit Backpulver und Natron vermischen. In Schüssel 2 die flüssige Butter, Zucker, Honig, Eier, Joghurt, Zitronen-/Orangenschale und gemahlene Vanille verrühren. Die trockene Mehlmischung dazugeben und kurz verrühren. Zum Schluss noch die gehackten Walnusskerne unterheben. Den Ofen auf 160°C vorheizen.

Den Teig in ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffin-Backblech füllen und die kleinen Küchlein ca. 25-30 Minuten backen. Habt einfach ein Auge drauf, jeder Ofen ist anders. Die Muffins noch kurz in der Form abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Lasst Euch nicht von dem unscheinbaren Äußeren täuschen: Diese Walnuss-Muffins sind absolut köstlich! Sie sind wahnsinnig cremig, vanillig, fluffig und zerschmelzen auf der Zunge ähnlich wie der Avocado-Kuchen. Und zwischendurch gibt’s immer mal wieder knackige Walnuss-Stückchen zu beißen… mmmhhh! Griechenland-Feeling pur, denn da gibt’s doch immer diesen sahnigen Joghurt mit Honig und Walnüssen. Ihr habt das Ganze jetzt in Form von Muffins :-) .

Und zusätzlich sind die Küchlein eben echt praktisch, weil sie ohne Chichi auskommen und deshalb auch ein Picknick bei 30° unbeschadet überstehen. Lasst es Euch schmecken und genießt das Wochenende!

Zu guter Letzt reiche ich meine Kreation noch flugs bei Zorras Blog-Event ein. Sie sucht Rezepte mit griechischem Joghurt. Bis zum 15. Juni könnt Ihr noch mitmachen!

Sommer ist, wenn ein Erdnussbutter-Eis ins Haus geflattert kommt

7 Jun Der Erdnussbutter-Eis-Schmetterling bringt Abkühlung

Alle wollen Eis, denn draußen ist es heiß. Reim’ dich, oder ich fress’ dich 8-). Im Ernst, der Sommer ist da! Bei diesen Außentemperaturen habe selbst ich wenig Lust auf mächtigen Kuchen, sondern eben auf eine kleine Abkühlung. Wie gut, dass ich bei Zuckersüßes von Lina & Tina über ein einfaches Eis-Rezept gestolpert bin, das mich in meiner aktuellen “Ich steh auf Erdnussbutter”-Phase kalt erwischt hat. Ich habe den Blog-Post gelesen und noch am gleichen Tag den Mixer angeschmissen. Prima: Eine Eismaschine braucht Ihr nicht. Und mit den hübschen Schmetterlings- und Blüten-Silikonförmchen von Birkmann wird das Ganze auch optisch eine süße Angelegenheit, Ihr könnt aber auch jede andere Form* benutzen.

Zutaten für ca. 4 Portionen Eis*

für das Eis: 90 g cremige Erdnussbutter // 130 ml Milch // 250 g Crème Double // 80 g Zucker // 1 Prise Salz // gemahlene Vanille nach Belieben [oder das Mark einer ausgekratzten Schote oder ein paar Tropfen Vanille-Extrakt] // Frischhaltefolie zum Auskleiden der Form* [falls Ihr keine Silikonförmchen benutzt]

für die Deko: wie Ihr mögt, z.B. geschmolzene Vollmilch-Schokolade und Schoko-Knusperkugeln

Zubereitung

Da das Eis ganz schnell zusammengerührt ist, solltet Ihr zuerst die Form* vorbereiten und komplett mit Frischhaltefolie auslegen. Falls Ihr Silikonförmchen verwendet, braucht Ihr keine Folie. Dann alle Eis-Zutaten in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer auf mittlerer Stufe so lange verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das kann durchaus ca. fünf Minuten lang dauern, aber das war’s auch schon: Nun die (sehr flüssige) Masse vorsichtig in die vorbereitete Form [oder in die Silikonförmchen] füllen, diese mit einem Deckel verschließen [oder dicht mit Frischhaltefolie abdecken] und einfrieren.

Wenn Ihr wie ich Silikonförmchen benutzt: Passt beim Transport zur Tiefkühltruhe auf, dass Ihr nichts verschüttet. Die Eis-Masse ist wirklich flüssig, ich habe Euch gewarnt! :-) Der Balance-Akt lohnt sich aber, denn nach einer Nacht Schönheitsschlaf habt Ihr ein sauleckeres und geschmacksintensives Erdnussbutter-Eis. Peanutbutter-Fans, Ihr werdet begeistert sein!

Am besten holt Ihr das Eis ca. zehn Minuten vor Verzehr aus der Tiefkühltruhe, damit es ein bisschen antauen kann. Bei 30° im Schatten reichen allerdings sicherlich auch fünf Minuten ;-). Also: Das Eis direkt aus der Silikonform befreien und in der Zeit dann ein bisschen Schokolade schmelzen, Schmetterlinge und Blüten damit nach Gusto besprenkeln und zusätzlich noch Schoko-Knusperkugeln darauf verteilen – oder was Euch eben schmeckt! So eine kleine Abkühlung tut gut, oder? Genießt die Sonne!

Und wenn das Wetter umschlägt und Ihr dann eine dringende Lust auf Kuchen statt Eis verspüren solltet: Probiert uuuunbedingt mal den passenden Peanutbutter-Cheesecake!

* Lina und Tina empfehlen eine Form  der Größe 18 x 12 cm

Die Silikonförmchen hat die Firma Birkmann mir netterweise zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

Mein Beitrag zum Frühling: Espresso-Schoko-Fudge in Blütenform

1 Jun Süß und weich: Espresso-Schoko-Fudge

Auf allen Blogs und in jeder Rezeptzeitschrift sieht man gerade Erdbeertartes, Rhabarberkuchen und ihre fruchtigen Artgenossen. Jaaaaa, der Frühling ist da. Im Schokohimmel müsst Ihr auf solche Sachen normalerweise verzichten. Was an der schlichten Tatsache liegt, dass ich Obst wahnsinnig gern pur esse, nicht aber unbedingt verarbeitet in Kuchen, Desserts oder Eis. Tja, Sachen gibt’s… 8-) Trotzdem bin ich natürlich auch in Frühlingsstimmung. Und habe Euch deshalb köstlichen Schoko-Espresso-Fudge in Blütenform mitgebracht. Cremig und schokoladig… das passt doch immer.

Das Rezept stammt von lecker.de. Ihr könnt die Fudge-Masse einfach in eine quadratische, mit Backpapier ausgelegte Back- oder Auflaufform füllen und dann in Würfel schneiden. Ich habe mich aber eben für die Blütenvariante entschieden und dafür eine Silikonform (Millefleur) von der Firma Birkmann benutzt, die zum Backen die tollsten Formen und Zubehör im Sortiment hat.

Zutaten für eine 15 x 15 cm-Form

1 EL Espressobohnen // 200 g dunkle Schokolade (meine hatte 73 % Kakaogehalt) // 100 g Vollmilchschokolade (meine hatte 35 % Kakaogehalt) // 1 Dose (400 g) gezuckerte Kondensmilch // Backpapier für die Form oder eben Silikonförmchen Eurer Wahl

Zubereitung

Die Espressobohnen im Mörser grob zerkleinern. Die beiden Schokoladensorten grob hacken und zusammen mit der Kondensmilch in einen Topf geben. Unter Rühren bei schwacher (!) Hitze auf dem Herd erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Espressosplitter unterrühren und die (recht zähe) Schokomasse dann ca. 2 cm hoch in die Form geben (oder eben Eure Silikonförmchen ausfüllen) und glatt streichen. Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens acht Stunden im Kühlschrank parken. Fudge dann entweder in ca. 50 Würfel (à ca. 2 x 2 cm) schneiden oder aus der Silikonform stülpen, in eine Dose füllen und kühl lagern.

Das ging doch schnell und einfach, oder? Eben: Ihr müsst nämlich kein Obst dafür waschen und schnibbeln – und habt deshalb genügend Zeit, den Frühling an der frischen Luft zu verbringen :-D .

Die Pralinen halten sich theoretisch ca. zwei Wochen, sind aber praktisch viel eher weg. Weil sie soooo zartschmelzend, süß-schokoladig und cremig-lecker sind. Und durch die kleinen Espressosplitter das gewisse Etwas haben. Lasst es Euch schmecken! Und jetzt raus in die Sonne und einen wunderbaren Start in den Juni! :-)

PS: Noch mehr süße Pralinchen gefällig? Schaut mal bei den Stracciatella-Glücksschweinchen vorbei, die freuen sich über Besuch!

PPS: Noch mehr Fudge – die helle Variante – gibt’s hier

Die Silikonförmchen hat die Firma Birkmann mir netterweise zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

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