Pimp my Haferflocken-Kekse – mit gesalzenen Macadamias und Kokos

20 Dez

Wer kennt sie nicht: Haferflocken-Plätzchen zu Weihnachten! Kein Wunder, denn sie sind kinderleicht gemacht. Bei uns gab’s die früher in zwei Varianten: mit Rosinen und mit Schokostückchen. Ihr könnt ja mal raten, welche Sorte ich schneller weggefrinselt habe… :-D

Heute habe ich auch leckere Haferflocken-Kekse (eher: Cookies) für Euch. Sie sind ein bisschen anders als der Klassiker, nämlich “gepimpt” mit gesalzenen Macadamias und Kokos. Ich mag ja die Kombi “süß/leicht salzig” sehr gern. Und Nüsse gehen sowieso immer. Das Rezept ist aus der aktuellen Sweet Dreams-Ausgabe.

Zutaten für ca. 30 Haferflocken-Cookies mit Macadamias

50 g grobe Haferflocken // 75 ml Milch // 200 g weiche Butter // 150 g brauner Zucker // 1 Päckchen Vanillezucker // 1 Ei // 200 g Mehl // 1 TL Backpulver // 40 g Kokosraspel // 125 g gesalzene Macadamia-Nüsse

Zubereitung Haferflocken-Cookies

Zur Vorbereitung die Macadamia-Nüsse grob hacken. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Haferflocken mit der Milch verrühren.

Nun zum Teig: Weiche Butter und Zucker schaumig rühren. Dann das Ei, Mehl und Backpulver unterrühren. Zum Schluss kommen noch Kokosraspel, gehackte Macadamias und die Haferflocken-Milch-Mischung dazu. Jetzt solltet Ihr den Backofen auf 180° vorheizen.

Aus dem Teig formt Ihr Häufchen, legt sie aufs Backblech und drückt sie leicht flach. Die Haferflocken-Kekse ca. 12 Minuten backen. Achtet einfach auf den gewünschten Bräunungsgrad :-) und lasst sie danach gut auskühlen.

So, und nun habt Ihr tolle Cookies/Kekse/Plätzchen für das letzte Advents-Kaffeekränzchen. Sie sind lecker buttrig, nussig und haben diese wunderbare leichte Salznote. Kokos habe ich allerdings nicht so sehr herausgeschmeckt. Und wer hier Schokolade vermisst, sollte unbedingt mal die Nougat-Cookies mit gebrannten Mandeln probieren.

In welcher Variante mögt Ihr Haferflocken-Plätzchen am liebsten? Wäre das hier etwas für Euch? So oder so: Lasst es Euch schmecken und genießt das letzte Wochenende vor Weihnachten!

Wenn Blogger wichteln… gibt’s Spekulatius-Creme und Nougat-Cookies mit gebrannten Mandeln

17 Dez Spekulatiuscreme: Kekse zum Frühstück

In der Weihnachtszeit 2014 wird wieder gewichtelt, wie schön! Wichteln verbinde ich eigentlich mit meiner Schulzeit. Da tauschten wir nette Kleinigkeiten aus und besonders aufregend war es, wenn man seinen heimlichen Schwarm beschenken durfte ;-) . Später, als die Wichtelei “uncool” wurde, haben wir “Schrottwichteln” veranstaltet. Da wurden dann besonders hässliche oder unnütze Sachen weitergegeben. Nun ja…

Banner-Blogger-Wichteln

Ein paar liebe Bloggerinnen und ich haben uns wieder auf den Ursprungsgedanken verständigt, anderen einfach eine Freude zu machen – mit Geschenken aus der Küche natürlich. Und so haben wir uns gegenseitig kleine Überraschungspäckchen gepackt und auf die Reise geschickt. Alle Infos zu unserer Wichtel-Aktion könnt Ihr im Knusperstübchen nachlesen.

Meine Wichtelpartnerin ist die liebe Mia vom Kochkarussell. Hüpft unbedingt mal rüber zu ihrem wunderbaren Blog! Hier findet Ihr allerlei Köstlichkeiten: toll fotografiert, schnell gemacht und immer mit “Lecker-Garantie”. Ein Blog zum Gucken, Wohlfühlen und Nachmachen <3 . Jedenfalls habe ich Mia drei Leckereien geschickt, zwei davon stelle ich Euch heute vor. Denn vielleicht seid Ihr ja auch noch auf der Suche nach schönen Geschenken aus der Küche? In einer Woche ist Heiligabend… :-)


Spekulatius-Creme

Als Plätzchen schmecken selbstgemachte Spekulatius ja viiiiel besser als die gekauften. Aber wenn Ihr jetzt einen Spekulatius-Vorrat im Keller oder im Wohnzimmerschrank habt und den noch vor dem nächsten Sommer sinnvoll verwenden möchtet, könnt Ihr ja eine leckere Creme daraus machen. So müsst Ihr auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn Ihr schon morgens am Frühstückstisch quasi Weihnachtskekse zu Euch nehmt ;-) . Und wenn Ihr doch eins habt, verschenkt Ihr die Kalorienbombe einfach. Die Creme ist nämlich relativ schnell gemacht. Das Rezept habe ich beim Backbuben gefunden.

Spekulatius-Creme: Zutaten (für ca. 500 ml)

300 g Gewürz-Spekulatius // 20 g flüssiger Honig // 1 TL Zimt // 2 Prisen Salz // 1 ½ TL Spekulatiusgewürz // 50 ml Sahne // 130 g weiche Butter

Zubereitung

Die Spekulatius grob zerbröckeln und ca. 10-15 Sekunden in einem Mixer zerkleinern. ACHTUNG: Ich habe das mit einem Handmixer gemacht und es hat nicht soooo gut geklappt ;-) . Um es vorsichtig auszudrücken. Ich sage nur: Spekulatius-Spritzgefahr. Und es hat auch deutlich länger gedauert als die paar Sekunden.

Der Spekulatius sollte beim Mixen leicht cremig werden, aber nur leicht. Das passiert wie von Zauberhand durch den Butteranteil im Spekulatius (wie, da ist Butter drin :-D ?). Jetzt den flüssigen Honig, die Sahne und Gewürze unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

Die weiche Butter ca. 20 Sekunden im Mixer unterrühren lassen, so dass alles gleichmäßig vermengt ist. Die leckere Masse in ein Glas füllen, fertig! Aber bitte nicht vergessen, vorher schnell ein Löffelchen zu probieren…

Am besten bewahrt Ihr die Creme im Kühlschrank auf. Nehmt sie ein paar Minuten vor dem Frühstück raus, dann ist sie schön streichfähig und cremig.


Nougat-Cookies mit gebrannten Mandeln

Plätzchen dürfen in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen – aber Cookies finde ich auch in der besinnlichen Jahreszeit leckerer als Ausstechplätzchen. Trotzdem soll es weihnachtlich sein. Also rührt Ihr einfach Nougat-Schokolade und gebrannte Mandeln in den Cookie-Teig und habt eine tolle Weihnachts-Leckerei. Gefunden habe ich das Rezept letztes Jahr bei Bake a wish. Da ist es dann gleich auf meiner Nachback-Liste gelandet.

Zutaten für ca. 20-24 große Nougat-Cookies mit gebrannten Mandeln

250 g weiche Butter // 125 g brauner Zucker // 175 g weißer Zucker // 1 Prise Salz // 1 Päckchen Vanillezucker // 2 Eier // 450 g Mehl // 1 TL Backpulver // 100 g Nougat-Schokolade // 100 g gebrannte Mandeln

Zubereitung

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Nougat-Schokolade und die gebrannten Mandeln grob hacken.
Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillezucker und den Eiern schön schaumig rühren. Ich hab’s die Küchenmaschine machen lassen, aber der Handmixer tut es natürlich auch. In einer anderen Schüssel die “trockenen” Zutaten Mehl und Backpulver mischen und unter die Buttermischung rühren. Zum Schluss die Mandeln und die Nougat-Schokolade unterheben und den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Jetzt kleine Teighäufchen auf das Backblech legen. Das geht ganz gut mit einem Eisportionierer oder mit der Hilfe von Teelöffeln. Lasst ein bisschen Abstand zwischen den Häufchen, die Cookies breiten sich nämlich noch fleißig aus.

Dann die Teigkleckse leicht platt drücken und die Bleche nacheinander in den Ofen schieben. Die Cookies 10 – 12 Minuten backen, herausnehmen und auskühlen lassen. Sie sind gut, wenn sie am Rand leicht goldbraun werden und in der Mitte noch weich sind.
Noch ein paar Minuten draußen auskühlen lassen – dann sind sie perfekt! Und echt mal etwas anderes als Vanillekipferl & Co. Wobei man wegen mir die Anteile von gebrannten Mandeln und Nougat noch erhöhen könnte ;-) .
Natürlich hat die liebe Mia noch eine dritte kleine Leckerei von mir bekommen – und ich verrate schon mal, dass sie seeeeehr cremig und schokoladig war. Das Rezept folgt bald!

Zuletzt zeige ich Euch noch, was ich von Mia bekommen habe: Lemon Poppy Seed Cookies (ich liebe Mohn!), Schoko-Kokos-Knuspermüsli und Orangen-Ingwer-Marmelade. Danke, liebe Mia! <3 Ich habe mich wahnsinnig über deine Leckereien gefreut!

Und morgen geht die Wichtelei natürlich weiter – guckt also unbedingt bei der zauberhaften Kristin von “Fräulein Zebra” vorbei, dort findet Ihr viele weitere weihnachtliche Inspirationen.

Mias tolles Wichtelpaket für mich - danke!

Es wichtelt sehr!

16 Dez An Weihnachten wird fleißig gewichtelt

Weihnachtsstimmung liegt in der Luft… daran kann auch das seltsam warme Wetter gerade nichts ändern. Ich finde es superschön, dass gerade die Wichtel-Tradition wieder auflebt und ich hier so die ein oder andere Überraschung erleben darf. So auch, als die lieben Zuckerfreunde bei mir anklopften und ankündigten, dass sie mir beim Hobbybäcker ein kleines Wichtelpaket zusammengestellt haben. Was habe ich mich gefreut!

Jetzt ist das schöne Paket bei mir eingetroffen – danke für die liebe Auswahl! Praktische Mini-Springformen für den Zweipersonenhaushalt, zauberhafte Eulen-Papierbackförmchen in Tulpenform und Keksausstecher haben mich gleich noch mehr in Weihnachtsstimmung versetzt :-) .

An Weihnachten wird fleißig gewichtelt

An Weihnachten wird fleißig gewichtelt

Nun geht es nach dem Schneeballsystem weiter. Auch ich möchte mich bei zwei “Blogger-Kolleginnen” herzlich bedanken: für viele liebe Kommentare und Anregungen zu meinen schokohimmlischen Ergüssen und Kreationen ;-) . Deshalb habe ich für Maren von MaLus Köstlichkeiten und für Katja von Hoetus Poetus je ein Päckchen zusammengestellt. Vielen Dank <3 , dass Ihr immer wieder mal reinschaut, was sich im Schokohimmel so tut. Ich hoffe, Ihr freut Euch über mein kleines Paket.

Herzlichen Dank nochmals an die Zuckerfreunde fürs Nominieren und an den Hobbybäcker-Versand, der die Wichtel-Päckchen quer durch die Republik schickt – das ist eine wirklich schöne Aktion!

Und was gibt’s als Nachtisch? Honig-Pudding! [Buchvorstellung]

14 Dez Aromatischer Honig-Pudding

Weihnachtszeit, Schlemmerzeit! Was kommt denn bei Euch an den Feiertagen auf den Tisch? Gänsebraten, Kartoffelsalat und Würstchen, Wild, Raclette, Fondue…? Aber egal, was es ist: Ein Dessert geht immer, oder? ;-) Und dafür habe ich eine leckere Idee.

Bei dem ein oder anderen mögen meine Fotos vielleicht Assoziationen zu Spiegelei hervorrufen. Bitte verzeiht mir; das liegt an meinem nicht vorhandenen Garnierungstalent. Das Gelbe ist Honig, kein Dotter :-D . Ihr seht hier nämlich köstlichen Honig-Pudding. Der ist ganz schnell gekocht und so lecker, dass ich mich frage, warum ich bisher noch nie (!) Pudding gemacht habe.

Yeah, ich bin absoluter Kuchenfan <3 , aber ich sollte auch häufiger die Dessertkeule schwingen. Das Rezept stammt aus “What’s for Pudding“* von Eva Maria Lipp. Das Buch ist meine neue Pudding-Fundgrube.

Zutaten für 4 Puddingförmchen

Mark von 1 Vanilleschote // 80 g Blütenhonig (flüssig) + etwas zum Drüberträufeln // 500 ml Milch // 25 g Stärke

Zubereitung

Die Vanilleschote der Länge nach mit einem scharfen Messer aufschneiden und das Mark herausschaben. Das Mark mit dem Honig zu 400 ml Milch in einen Topf geben, alles gut verrühren und auf dem Herd unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen zum Kochen bringen.

Die Stärke in die restliche Milch (100 ml) geben und glatt rühren. Wenn die Honigmilch auf dem Herd kocht, die Stärkemilch eingießen und unter fleißigem Rühren aufkochen lassen, bis der Pudding eine “mollige” Konsistenz hat (das steht da so und ich habe mich in dieses kleine Wörtchen verliebt! :-D ).

Den Pudding entweder in Gläser oder in (vorher mit kaltem Wasser ausgespülte) Puddingförmchen füllen. In Gläsern: Damit sich keine Haut bildet, zugedeckt abkühlen und fest werden lassen. Nach Geschmack mit Honig beträufeln und dann löffeln und genießen… In Förmchen: Abkühlen lassen, bis sich eine Haut gebildet hat, dann die Förmchen verschließen. Möglichst kalt stürzen. Nach Geschmack mit Honig beträufeln und dann löffeln und genießen…

Ganz einfach, oder? Und so lecker! Wirklich, ich verspreche es: Egal, wie viele Würstchen Ihr vorher verdrückt ab, diesen Pudding solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen! :-)

Buchvorstellung “What’s for Pudding”

Ich hatte bisher keine hohe Pudding-Affinität, aber nach Lektüre dieses Buchs gelobe ich Besserung. Ich habe Pudding wohl unterschätzt ;-) . Eva Maria Lipp stellt durchgängig “richtige” Puddingrezepte vor. Tütchen aufreißen, die Verwendung von Fertigpulver: Nee, das is’ nicht! Die meisten Rezepte klingen einfach und mein Honig-Pudding ist auch einwandfrei gelungen (jaja, bis auf den Spiegelei-Effekt :-) ) und war dazu sehr leicht und schnell zubereitet. Super für mich als Pudding-Neuling.

Ihr findet die Klassiker wie Karamellpudding, Rotweinpudding, Nougat-Krokant-Pudding…, aber auch exotische und kreative Varianten mit Kokos, Lebkuchen, Kürbiskernen, Prosecco… Und jetzt kommt der Clou: Die Autorin räumt auch Pikantem viel Platz ein. In “What’s for Pudding” gibt’s also nicht nur Desserts, sondern durchaus auch Vorspeisen. Ich mache Euch mal schnell den Mund wässrig: Bergkäse-Speck-Pudding, Erbsen-Pudding, Kresse-Schafskäse-Pudding, Karotten-Ingwer-Pudding… Da schlägt doch jedes Pudding-Liebhaber-Herz höher, oder? Vegetarier und Veganer kommen auch auf ihre Kosten. Manche Rezepte sind gluten- und laktosefrei.

Buchformat und Aufmachung sind edel, das Papier ist richtig schwer und seidig-glänzend. Für mich als Bücher-Liebhaberin, die wahnsinnig gern in solchen Werken blättert und sich inspirieren lässt, ist das ein wichtiger Aspekt. Die Fotografien der Puddings (Puddinge?) sind sehr ästhetisch und appetitanregend.

Die österreichische Sprache ist auch absolut liebreizend. Die “Übersetzungen” stehen aber auch gleich dabei: Schlagobers ist Schlagsahne, Staubzucker ist Puderzucker, Hackfleisch ist Faschiertes… sehr charmant! :-) Eine klare Empfehlung für alle Pudding-Süßschnäbel und die, die es werden wollen – dieses Buch macht in allen Belangen Spaß!

Eva Maria Lipp, What’s for Pudding, 22 x 22 cm, Broschur mit Klappen, 96 Seiten, 17,90 €

*Das Buch “What’s for Pudding” wurde mir vom Verlag “Edition Esspapier” freundlichweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Guten Freunden gibt man… ein (zwei, drei) Schoko-Zimt-Busserl zu Weihnachten

10 Dez

Aaaah, nur noch zwei Wochen bis Weihnachten! Sind deine Keksdosen noch/schon gefüllt? Oder brauchst du Nachschub/Anregungen? Dann habe ich hier vielleicht etwas für dich. Die Mandel-Spekulatius waren superköstlich, aber auch in der Weihnachtsbäckerei darf Schokolade bei mir nie und nimmer fehlen. Deshalb habe ich schokoladige Kakao-Busserl mit einer zarten Zimt-Zucker-Kruste gebacken. Das Rezept ist aus der aktuellen Ausgabe der Sweet Dreams.

Zutaten für ca. 25-30 Stück

für den Teig:

125 g dunkle Schokolade (meine: 70 % Kakaogehalt) // 50 g weiche Butter // 75 g brauner Zucker // 1 EL Vanillezucker // 1 Prise Salz // 1 Ei // 150 g Mehl // 2 EL Back-Kakao // 1 TL Backpulver // 3-4 EL Milch

zum Wälzen:

ca. 1 TL Zimt // weißer Zucker

Zubereitung

Die dunkle Schokolade in grobe Stücke brechen und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Ich faule Socke hab’s vorsichtig in der Mikrowelle gemacht. Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz schaumig rühren, dann das Ei und die geschmolzene Schokolade unterziehen. Anschließend das Mehl, Kakao, Backpulver und die Milch untermengen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank enspannen lassen (ich habe ihm dort eine ganze Nacht gegönnt).

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 180° Umluft (sonst: 200°) vorheizen. Vom Teig kleine Portionen abnehmen (ich: 27) und zu Kugeln formen, diese leicht flach drücken. Zimt und Zucker in einem tiefen Teller mischen und die kleinen Teigkugeln darin wälzen. Die gezuckerten Busserl auf das Backblech legen. Im heißen Ofen ca. 8-10 Minuten backen und im Anschluss auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Danach bewahrst du sie am besten in hübschen Blechdosen auf – und gibst guten Freunden (und dir selber!) zwischendurch immer mal wieder ein Busserl :-) .

Und? Die Kekse sind intensiv “kakaoig”. Sie sind außen durch den Zucker-Zimt-Mantel leicht knusprig und innen richtig schön schokoladig-saftig. Tolle Weihnachtsplätzchen für alle Schoko-Fans und eine perfekte Nascherei zum Advents-Kaffeekränzchen! <3

Diese Plätzchen verlinke ich gern bei ChrissisChristmas Cookie Marathon“. Hier findest du eine tolle Keks-Sammlung, schau’ unbedingt mal vorbei! :-)

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Heißer Tipp fürs Weihnachtsdessert: Schoko-Marzipan-Crumble, lauwarm

7 Dez Schokomasse und Marzipan-Streusel

Na, hat der Nikolaus gestern an dich gedacht? Falls nicht, kannst du dir mit diesem Crumble auch einfach selber etwas Gutes tun :-) . Crumble ( = Streusel, Krümel) ist typischerweise ein kleiner, süßer Auflauf mit “unten Frucht” und “oben Streuseln”, aber ohne richtigen Teigboden. Das kam so: Als während des 2. Weltkriegs in England Mehl, Zucker und Butter knapp waren, wurde der Boden ganz pragmatisch einfach weggelassen – zu teuer. Stattdessen bedeckte man Obst eben nur mit Streuseln. Clever! So hatten Süßschnäbel trotzdem etwas Warmes im Bauch.

Ich habe für dieses Dessert das Prinzip übernommen, aber anstelle von Obst natürlich eine mächtige Schoko-Masse “bestreuselt” :-D . Und keine gewöhnlichen Streusel, neeein! Sondern welche mit Marzipan. So hast du ganz schnell ein wunderbares Weihnachtsdessert oder einen tollen Kuchen-Ersatz. Das Original-Rezept habe ich bei “essen & trinken” gefunden und etwas abgewandelt.

Zutaten für zwei Portionen

für die Marzipan-Streusel:

25 g Marzipanrohmasse // 25 g weiche Butter // 20 g Zucker (+ etwas zum Ausstreuen der Förmchen) // 35 g Mehl

für die Schoko-Masse:

50 g dunkle Schokolade (meine: 73 % Kakaogehalt) // 45 g Butter + etwas zum Fetten der Förmchen // 1 Ei // 35 g Puderzucker (+ etwas zum Bestäuben) // 20 g gemahlene Mandeln (im Original: Mehl)

Zubereitung

Für die Marzipanstreusel das Marzipan grob raspeln und mit Butter, Zucker und Mehl zu Streuseln verkneten. Ich habe es bei dieser kleinen Menge mit den Händen gemacht. Du kannst aber natürlich auch den Mixer/Knethaken benutzen. Dann die Streusel bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank parken.

Für die dunkle Schoko-Masse die Schokolade grob in kleinere Stücke brechen. Über einem heißen Wasserbad (oder vorsichtig in der Mikrowelle) schmelzen und etwas abkühlen lassen. Inzwischen zwei flache Porzellan-Auflaufförmchen (à circa 11 cm Ø) mit ein wenig Butter ausfetten und mit etwas Zucker ausstreuen. Den Ofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen.

45 g Butter mit den Quirlen des Handrührers 3 Minuten lang cremig rühren. Das Ei ½ Minute lang unterrühren. Nacheinander 35 g Puderzucker, 20 g gemahlene Mandeln (oder Mehl) und zum Schluss die geschmolzene Schokolade unterrühren. Das hat jetzt so eine richtig tolle “moussige” Anmutung.

Die Schoko-Masse gleichmäßig in die Förmchen füllen und die zuvor zubereiteten Marzipan-Streusel locker darauf verteilen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene dürfen die kleinen Aufläufe ca. 20 Minuten backen. Danach das Dessert ein bisschen abkühlen lassen (sonst verbrennst du dir die Schnüss ;-) ), nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und das Ganze dann lauwarm genießen…

… und es ist sooooo lecker!! Ein warmer Crumble ist einfach herrlich. Süß, schokoladig, seelenwärmend… was will man mehr? Mach’ dir einen schönen 2. Advent!

Ich freue mich sehr, dass ich mit meinem Schoko-Marzipan-Crumble beim Blog-Event “Auflauf & Co” von LECKER & Co und Ina is(s)t dabei sein kann. Auflauf muss nämlich nicht immer nur herzhaft sein! :-)

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Hausgemachte Mandel-Spekulatius: Weihnachten kann kommen

3 Dez Spekulatius für alle!

Was wäre Weihnachten ohne Spekulatius? Irgendwie wäre es nicht “komplett”, oder? Die speziellen Plätzchen mit dem charakteristischen Gewürz sind einfach Pflichtprogramm im Dezember (und machen sich übrigens auch ganz fantastisch als Krümelboden für einen Schoko-Käsekuchen – aber das nur nebenbei :-D ).  Und wisst Ihr was? Ihr könnt sie ganz einfach selber backen! Das Rezept habe ich bei “essen & trinken” gefunden.

Zutaten für 1 Backblech

125 g zimmerwarme Butter // 125 g Zucker // 1 Prise Salz // 3 EL Spekulatiusgewürz // 3 Tropfen Bittermandel-Backaroma // 1 Ei // 180 g Mehl // 100 g gemahlene Mandeln // 3 EL Milch // 100 g gehobelte Mandeln

Zubereitung

In der Weihnachtsbäckerei… *sing Nein, keine Angst, das erspare ich Euch :-D . Also fangen wir ohne Gesang mit der Teigherstellung an: Butter, Zucker, Salz, Spekulatiusgewürz und Bittermandel-Backaroma mit dem Mixer zu einem glatten Teig verkneten. Das Ei kurz unterarbeiten. Mehl und gemahlene Mandeln mischen und unterkneten. Das Ganze zu einer Kugel formen und etwas flach drücken, dann geht das Ausrollen nachher leichter. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für zwei Stunden zum Ausruhen in den Kühlschrank verabschieden.

Lang genug gewartet? Dann den Teig auf einem mit Backpapier belegten Blech (ca. 40 x 30 cm) mit einer kleinen Teig- oder Backblechrolle gleichmäßig ausrollen und mehrfach mit einer Gabel “einstechen”. Ich habe einfach wahllos reingepiekst :-D .

Spekulatius-Finish: Den Teig mit der Milch bestreichen, mit den gehobelten Mandeln bestreuen und diese
 gut andrücken. Den Backofen auf 190° (Umluft: 170°) vorheizen. Den ausgerollten Teig mit einem scharfen Messer in 
beliebig große Stücke schneiden. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 15-18 Minuten backen. Dann die Plätzchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Die Spekulatius lassen sich gut in einer hübschen Blechdose lagern. Am besten legt Ihr zum Schutz Backpapier zwischen die einzelnen Schichten. Und nicht vergessen, immer mal wieder an die Dose zu gehen und ein bisschen etwas wegzuknuspern :-) . Sie sind viel, viel besser als die gekauften Spekulatius und eignen sich super als kleines Geschenk aus der Küche für Eure Lieben. Und da sie fix zubereitet sind, könnt Ihr auch am 23.12. noch zur Tat schreiten, wenn Euch siedend heiß einfällt, dass Ihr für Tantchen XY noch eine Kleinigkeit braucht… :-D

Vielleicht gefallen der lieben Persis von Yumlaut meine Blitz-Spekulatius als ultimatives selbstgemachtes Küchengeschenk. Bei ihrem kleinen Blog-Event “Auf den letzten Drücker” bin ich jedenfalls gern dabei. Bis zum 21.12. habt Ihr noch Zeit, weihnachtliche Geschenkideen beizusteuern.

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PS: Wenn Ihr Eure gekauften Spekulatius jetzt für überflüssig haltet, solltet Ihr sie unbedingt zu knusprigen Schoko-Spekulatius-Trüffeln verarbeiten! Soooo lecker…

PS: Ihr sucht noch mehr Weihnachtsklassiker? Probiert mal die Vanillekipferl!

Dunkler Schoko-Apfel-Kuchen mit Lieblingskuchenpotential

29 Nov Saftiger, dunkler Schoko-Apfel-Kuchen

Na, seid Ihr aus dem Pralinen-Koma erwacht? ;-) Heute gibt’s wieder Kuchen! Hier (und anderswo) gilt: Jeder Mensch hat so seine Eigenheiten. Ich zum Beispiel mag Obst in verarbeiteter Form irgendwie nicht. Pur? Immer! Aber Marmelade, Kompott, Wein, Früchtetee, und ja, auch Obstkuchen: Bleibt mir damit bloß vom Leib! :-D Donauwelle, Schwarzwälder Kirschtorte, Mürbteigboden mit Obstbelag – sorry, aber ich finde das ziemlich unlecker, um es diplomatisch auszudrücken. Als Kind habe ich höchstens Berliner Ballen herunterbekommen. Lieber waren mir Schoko-Croissants oder Butterknoten, Amerikaner oder Zuckerbrötchen.

Es kommt also echt nicht oft vor, dass ich freiwillig Kuchen mit Obstanteil backe (wobei ich z.B. Bananenmus im Muffinteig okay finde – ja, ich bin seltsam, was soll’s). Wozu auch, so lang es Schokolade, Nüsse, Erdnussbutter gibt…? Aber bei diesem Rezept dachte ich direkt, das könnte geschmacklich trotz Äpfeln :-P was werden. War dann auch so! Gefunden habe ich es bei Fräulein Klein.

Zutaten für eine 20 cm-Springform*

für den Teig:

50 g dunkle Schokolade (meine: 73 % Kakaogehalt) // 125 g Butter // 75 g Zucker // ½ Päckchen Vanillezucker // 2 Eier // 125 g Mehl // 50 g gemahlene Mandeln // ½ TL Backpulver // ½ EL Zimt // ½ EL Amaretto [im Original: brauner Rum] // 1 ½ EL Milch // 2 kleine Äpfel (ich: Boskoop)

für den Guss:

60 g Zartbitterschokolade (meine: 50 % Kakaogehalt) // 1 TL Butter // optional: Schoko-Dekor wie Mokka-Bohnen

Zubereitung

Der Weg zum saftigen Apfel-Schoko-Kuchen ist ganz einfach: Zuerst schmelzt Ihr die dunkle Schokolade, entweder im Wasserbad oder ganz vorsichtig in der Mikrowelle. Danach darf die Schokolade abkühlen und Ihr widmet Euch dem Schaumigschlagen von der Butter mit Zucker und Vanillezucker, am besten in einer großen Rührschüssel.

Die Eier gebt Ihr einzeln nacheinander dazu. Währenddessen rührt Ihr immer fleißig weiter.

In einer separaten Schüssel vermischt Ihr die “trockenen” Zutaten Mehl, Mandeln, Backpulver und Zimt. Dieser Mix wird nun unter den Teig gerührt. Jetzt gießt Ihr die geschmolzene Schokolade dazu, danach dann noch Amaretto [bzw. Rum] und Milch.

Die Äpfel müsst Ihr nur schälen und grob reiben. Die Apfelmasse unter den Teig heben, den Teig in Eure Backform füllen und bei 180° ca. 40 Minuten backen. Feeertig! Abkühlen lassen, den Guss aufbringen und nach Belieben verzieren.

→ Den Guss kriegt Ihr hin, indem Ihr Schokolade und Butter vorsichtig zusammen schmelzen lasst. Ich habe das einfach in der Mikrowelle gemacht.

Und? Ein sauleckerer Herbst-Winter-Wohlfühl-Kuchen! Die geriebenen Äpfel machen den Teig supersaftig und geben eine wunderbar feine Säure und Spritzigkeit ab. Und der Rest schmeckt toll nach Nuss und Schokolade, Zimt und… jaaaa, lecker eben! SO mag also selbst ich Obstkuchen :-D . Ich empfehle ganz dringend: nachbacken!

Oder Ihr macht Apfelkuchen ohne Schokolade oder Schokoladenkuchen ohne Äpfel. Oder Apfelkuchen ohne Äpfel. Verrückt! 8-)

Dieser dunkle Schoko-Apfel-Kuchen ist so lecker, dass er das Zeug zum Lieblingskuchen hat. Und das, obwohl er weder Brownie noch Cheesecake ist… Also bin ich gerne wieder bei #ichbackmir dabei. Liebe Tastesheriff-Clara, hier ist mein neuer Lieblingskuchen für dich! :-)

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* Ihr könnt das Rezept für eine 26 cm-Springform einfach verdoppeln. Oder: Die doppelte Menge in der 20 cm-Form backen, dann bekommt Ihr einen sehr hohen Kuchen. In beiden Fällen müsst Ihr ca. 1 Stunde Backzeit einplanen.

Im nächsten Leben werde ich Chocolatier [Pralinen-Workshop bei Halloren]

25 Nov Selbstgegossene Tafelschokolade mit Pistazien

“Wenn einer eine Reise tut” und mit drei Tüten voll selbstgemachter Pralinen, Trüffeln, Tafelschokolade und vielen, vielen Halloren-Kugeln heimkehrt, dann war derjenige wohl in Deutschlands ältester Schokoladenfabrik bei einem Pralinen-Workshop. Derart vollgepackt bin ich jedenfalls aus Halle wiedergekommen, quasi schokoschwanger :-D . Gemeinsam mit fünf anderen zauberhaften Bloggerinnen und Bloggern habe ich Ganache hergestellt, Hohlkörper gefüllt und verschlossen, Schokolade temperiert, Pralinen getaucht, Tafelschokolade gegossen… alles in allem: einen tollen Tag verbracht! Nur Spritzbeutel kann ich immer noch nicht selber falten. Naja, ich suche mal nach einem Tutorial bei YouTube :-D .

Los ging’s mit einer spannenden Führung durchs Halloren-Schokoladenmuseum. Hier hat uns unser netter Guide eine Menge über Kakao und Schokolade im Allgemeinen und über die bewegte Halloren-Firmengeschichte (die bis ins Jahr 1804 zurückreicht) im Speziellen erzählt.

Und dann durften wir selber zur Tat schreiten. Naja, wahrheitsgemäß haben wir uns zunächst noch mit einer köstlichen Trinkschokolade aus echter Kuvertüre und mit leichter Chili-Schärfe verwöhnen lassen. Schließlich haben wir unter fachkundiger Anleitung zweier Chocolatiers (danke für Eure Engelsgeduld! <3 ) folgende Leckereien kreiert:

weiße Marc de Champagne-Trüffel (mit fertigen Hohlkörpern)

dunkle Chili-Trüffel (mit fertigen Hohlkörpern)

Amaretto-Trüffel mit selbstgeformten “Töpfchen” aus Schokolade, die wir mit Hilfe eines Sektkorkens hergestellt haben

Marzipan-Konfekt mit einer Pistazien-Cranberry-Masse (Rezept steht unten)

zweierlei Tafelschokolade

Zunächst haben wir die Füllungen zubereitet. Ich verrate wohl nicht zu viel, dass das Verkosten der Ganache und der Buttercreme ziemlich beliebt war (“Muss da noch mehr Chili rein?” “Moment, ich muss noch mal probieren”). Per Spritzbeutel haben wir die Füllungen dann in die Hohlkörper befördert. Wichtig ist, dass dabei keine Luft-Hohlräume entstehen. Außerdem haben wir Marzipan mit Pistazien und getrockneten Cranberries verknetet, plattgewalzt und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Dann widmeten wir uns der Schokolade, schließlich brauchten unsere Pralinen noch eine leckere Hülle. Übrigens, wer es noch nicht selber ausprobiert hat: Madame Chocolat ist zickig. Sie mag es nicht zu warm und nicht zu kalt (Recht hat sie…), sonst wird sie nicht schön glänzend, knackig und zartschmelzend, sondern stumpf und grau. Die beiden Herren vom Fach brauchten für das Temperieren noch nicht mal ein Thermometer, sondern haben die richtige Gradzahl einfach im Gefühl. Beneidenswert – im nächsten Leben werde ich auch Chocolatier, ganz bestimmt :-) .

Wir haben die Schokolade also “tabliert” – dabei wird ein Teil der geschmolzenen Schokolade auf einer glatten Fläche (z.B. Marmor) mit einer Palette durch mehrmaliges “Ausstreichen” und “Zusammenschieben” abgekühlt. Die erkaltete Masse wird dann wieder mit dem wärmeren Rest vermischt, der in der Schüssel geblieben ist. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden, bis die Schokolade dickflüssig genug ist. Jetzt ist sie zum Überziehen der Pralinen geeignet.

Also haben wir unsere Marzipan-Cranberry-Stücke in die Schokolade getaucht und abtropfen lassen, ebenso die mit Ganache gefüllten und mit einem Schoko-“Pfropfen” verschlossenen Hohlkörper. Letztere haben wir kurz auf dem Pralinengitter liegen gelassen, bis die Schokolade leicht “angezogen” ist. Anschließend werden die Trüffel mit einer Pralinengabel übers Gitter gerollt: So entsteht dieses typische Riffelmuster.

Am Ende ging es noch ans Verzieren. Hier wurde es ein bisschen fummelig mit der Spritzbeutel-Handhabe. Nein, das gehört einfach nicht zu meinem Spezialgebiet; ich kenne meine Grenzen :-D . Die Amaretto-Buttercreme-Töpfchen habe ich einfach nur kopfüber in Vollmilch-Schokolade getaucht und mit ein paar Karamell-Schoko-Flocken verziert. Und die Tafel-Schokolade? Einfach beliebig viele Sorten Schokolade in eine Tafelform gießen, mit einer Spitze Muster ziehen oder mit dem Spritzbeutel Verzierungen “aufmalen”, Dekor drauf, aushärten lassen, fertig!

Es war ein rundum gelungener Tag. Ich habe viel gelernt und spannende, liebe, interessante Menschen getroffen. Guckt unbedingt bei den anderen tollen Blogs meiner Workshop-“Kollegen” vorbei! Mit dabei waren:

Tobi von Der Kuchenbäcker

Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche

Mara von Maras Wunderland

Liv von Thank you for eating

Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte

Hier habe ich noch das Marzipan-Konfekt-Rezept für Euch:

Zutaten

250 g Marzipan-Rohmasse // 40 g Pistazienkerne // 40 g getrocknete Cranberries // Kuvertüre zum Überziehen

Zubereitung

Pistazienkerne und Cranberries fein hacken. Die Stückchen in die Marzipan-Rohmasse einkneten und die schöne grüne Rolle mit den roten Punkten :-) dann ruhen lassen. Nach dem Antrocknen in mundgerechte Stücke schneiden oder zu Bällchen rollen. Die Kuvertüre nach Packungsanweisung temperieren, die Marzipanmasse in die Kuvertüre tauchen, abtropfen und trocknen lassen, genießen!

Ich bedanke mich bei ORCA van Loon und Halloren (vor allem auch den beiden Chocolatiers!) für den tollen, lehrreichen Tag und die super Organisation.

Kleiner Erdnussbutter-Gugelhupf und kleines Schoko-Glasur-Unglück

20 Nov Ein Stück Peanutbutter-Gugelhupf gefällig?

Ich stehe auf Erdnussbutter. Ziemlich sogar. Nicht auf dem Brötchen. Aber im Kuchen. Und in Pralinen. Und überhaupt. Deswegen landete dieser kleine Peanutbutter-Hupf mit ein paar kleinen Änderungen ganz schnell auf meiner “Muss-ich-backen”-Liste, als ich ihn bei feed me up… gesehen habe. Und? Es hat sich gelohnt!

Als ich liebe Gäste hier hatte, die sich den saftigen Apfel-Kuchen schmecken ließen, habe ich mir diesen optisch unscheinbaren, aber sehr geschmacksintensiven amerikanischen Traum gegönnt. Neeeein, nicht ganz allein. Die anderen Gäste durften auch mal probieren :-D . Der Kuchen ist ganz schnell gemacht, nur die Schoko-Glasur hat mich vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Dazu später mehr…

Zutaten für eine kleine Gugelhupf-Form (ca. 1l)

Kuchen:

90 g weiche Butter + etwas für die Form // 155 g Zucker // gemahlene Vanille nach Geschmack // 70 g Erdnussbutter (meine: cremig) // 2 Eier // 165 g Mehl + etwas für die Form // 1 TL Backpulver // 80 g Buttermilch // optional: 10 g geröstete, gesalzene Erdnüsse (grob gehackt)

Guss:

60 g dunkle Schokolade // 40 ml Sahne [oder: fertige Kakaoglasur :-P ]

Zubereitung

Den Backofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine kleine Gugelhupfform mit weicher Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben, dann kommt der Kuchen nachher unfallfrei aus der Form.

Die weiche Butter mit Zucker, Vanille und Erdnussbutter in eine große Rührschüssel (oder die Schüssel der Küchenmaschine) geben. Das Ganze einige Minuten lang mit den Rührstäben zu einer dickcremigen Masse verrühren (oder der Maschine die Arbeit überlassen). Die beiden Eier nacheinander gründlich unterrühren.

Mehl und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen und in die Buttermischung geben. Jetzt kommt nur noch die Buttermilch hinzu. Alles kurz und kräftig verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss noch die gehackten Erdnusskerne unterheben.

Den Teig in die gefettete Gugelhupf-Form gießen und etwas glatt streichen. Den kleinen Kuchen im vorgeheizten Ofen im unteren Drittel etwa 45-50 Minuten backen. Macht einfach im Zweifelsfall eine Stäbchenprobe.

Danach nehmt Ihr Euren Hupf aus dem Ofen und lasst den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter etwa 30 Minuten auskühlen lassen. Anschließend lässt er sich prima aus der Form stürzen. Jetzt darf er noch vollständig auskühlen.

Nun könnt Ihr die Schokoguss machen. Hier die schöne Theorie: Die Schokolade in grobe Stücke brechen und zusammen mit der Sahne in einen kleinen Topf geben. Langsam bei niedriger Temperatur erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Alles gründlich verrühren, bis eine geschmeidige Creme entstanden ist. Vom Herd nehmen und etwa 30 Minuten auskühlen lassen. Die Glasur über den abgekühlten Kuchen gießen und den kleinen Hupf servieren.

Hier die traurige Praxis im Schokohimmel :-D : Erst sah es ziemlich lecker aus. Aber dann habe ich  einen Moment nicht aufgepasst, der Herd war wohl zu warm, und – zack – haben sich Sahne und Schokolade in ihre Einzelteile aufgetrennt und ich hatte so einen fiesen, öligen Klumpen… bäh.

Meine Frustrationstoleranz war in diesem Moment nicht sehr hoch, kann ich Euch verraten. Ich hatte a) keine Lust, das Milchkännchen sofort sauberzumachen und wollte b) nicht noch mehr leckere Schokolade verschwenden. Also bin ich schnell in den Keller geflitzt und habe dort noch eine fertige Kakaoglasur gefunden. Die hat ihren Zweck dann brav erfüllt ;-) .

Ach ja: Der Kuchen ist für Peanutbutter-Fans ein Träumchen. Saftig, kompakt und ein seeeeehr leckerer Erdnussgeschmack. Wenn man das und diese leicht salzige Note mag – herrlich! Ein unkomplizierter kleiner Kuchen. Ich könnte mir vorstellen, dass backstabile Schokotröpfchen im Teig auch ziemlich gut kämen – das müsstet Ihr mal ausprobieren! :-) Lasst es Euch schmecken!

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