Kaffee. Einfach richtig guter Kaffee.

21 Aug Frisch gerösteter Kaffee

Bei Kaffee ist es so: Man mag ihn – oder auch nicht. Bei mir ist es so: Ich mochte immer schon den Duft – habe Kaffee aber die ersten 23 Jahre meines Lebens als Getränk konsequent ignoriert. Vor ein paar Jahren hat sich das nun gründlich geändert. Warum, weiß ich gar nicht genau. Aber plötzlich schmeckt’s halt. Außerdem passt das heiße Gebräu natürlich auch vorzüglich zum wochenendlichen Kuchengenuss im Schokohimmel :-) . Die kleine French Press, den Porzellan-Handfilter und meine heißgeliebte Mokka-Herdkanne möchte ich jedenfalls nicht mehr missen. Und freue mich immer wieder darüber, dass es in Düsseldorf einige tolle kleine Röstereien gibt, die richtig guten Kaffee verkaufen.

Jetzt hatte ich das große Glück, eine Kaffeeschulung bei Tamas Fejer von der Kaffeeschmiede in Oberkassel zu gewinnen. Yeah! Wir hatten in kleiner Runde einen informativen und lustigen, geruchs- und geschmacksintensiven Abend ganz im Zeichen des Kaffees. Und haben viel gelernt: über die Anbauländer und die Geschichte des Kaffees, über Kaffee und Gesundheit (→ Kaffee ist mindestens ebenso gesund wie Schokolade :-) ), über den Weg des Kaffees von der Blüte/Verarbeitung bis in die Tasse, über diverse Zubereitungsarten und Kaffeespezialitäten.

Außerdem haben wir außergewöhnliche Sorten schlürfend verkostet (ja, auch den berühmten “Katzenkaffee”), uns am perfekten Milchschaum und “Latte Art” versucht (ein hoher Eiweißgehalt ist wichtig) und natürlich Kaffee geröstet. Es ist faszinierend, wie die rohen Bohnen nach wenigen Minuten ihre Farbe ändern und zu duften anfangen: erst nach Heu, dann nach Getreide, nach Nuss, nach frischem Brot, schließlich unverwechselbar nach Kaffee…

Und am Ende stand fest: Das hier ist einfach richtig guter Kaffee und mit “Industriekaffee” in keinster Weise vergleichbar. Er kann nussig, blumig, rauchig, würzig, schokoladig [...] schmecken. Und ist ein hochkomplexes, hocharomatisches Genuss-Lebensmittel. Kaffeerösten ist Handwerkskunst!

Mit frisch geröstetem Espresso im Gepäck gingen alle Teilnehmer dann koffeinbeglückt nach Hause. Und ich frage mich einmal mehr, wie ich 23 Jahre lang ohne (einen solchen) Kaffee ausgekommen bin :-D . Jetzt lasse ich aber Bilder sprechen. Übrigens: Echt schade, dass man Kaffeeduft nicht per Blog-Post transportieren kann ;-) . Kommt gut in den Tag! Vielleicht mit einem leckeren Kaffee?

Danke an das Team der Kaffeeschmiede für einen tollen Abend!

PS: Kaffeebegleitung gesucht? Probiert mal Schoko-Espresso-Fudge! Oder natürlich knusprige Cantuccini zum Eintunken

Süß & salzig: fudgy Erdnussbutter-Brownies

15 Aug Kletschiger Erdnussbutter-Brownie

Ja, ich hätte mir auch eine Überschrift mit einem passenden deutschen Begriff ausgedacht, aber nichts trifft die Konsistenz dieser Brownies so gut wie “fudgy”. Ich <3 dieses Wort (und die Konsistenz sowieso)! “Nicht ganz durchgebacken”, “unterbacken”… naja. Weich, cremig, schlotzig, kletschig… Ihr dürft mir gern weiterhelfen, sonst bleibe ich einfach bei fudgy.

Ein richtiger Brownie ist dieser Erdnuss-Butter-Kuchen auch nicht unbedingt, weil keine Schokolade drin ist. Aber wenn Erdnussbutter Schokolade wäre, wären es Brownies. Kann mir noch irgendjemand folgen? :-D Egal, das Zeug ist saulecker! Und superschnell zubereitet. Das Rezept habe ich aus dem Buch “Kleine Kuchen”. Daraus sind übrigens auch die mächtig-leckeren Cheesecake-Brownies (→ ein gutes Buch! :-) ).

Zutaten für eine 20 cm-Springform

75 g weiche Butter // 100 g Erdnussbutter (meine: cremig) // 175 g Zucker // 2 Eier // 150 g Mehl // 1 TL Backpulver // 2-3 EL gesalzene Erdnusskerne

Zubereitung

Die Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten und den Backofen auf 160°/Umluft (sonst: 175°) vorheizen. Für den Teig die weiche Butter und die Erdnussbutter mit dem Mixer schön hell und cremig schlagen. Den Zucker dazugeben und gut unterrühren. Die Eier jeweils einzeln gründlich unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und am Ende nur ganz kurz unterrühren.

Den Teig in die vorbereitete Backform einfüllen und glattstreichen bzw. -rütteln. Mit den gesalzenen Erdnusskernen bestreuen und die Brownies im heißen Ofen ca. 30-35 Minuten backen. Der Kuchen geht dabei schön hoch (hinterher ist er in der Mitte wieder etwas abgesunken). Die Oberfläche soll braun und knusprig sein, das Innere noch schön weich und nicht ganz durchgebacken. Ist die Zeit rum, das Ganze nur noch gut auskühlen lassen… und dann genießen.

Oh wow, dieser Kuchen ist soooo lecker! Voraussetzung ist natürlich, dass Ihr ein bisschen etwas mit Erdnussbutter anfangen könnt und nicht gleich zurückschreckt, wenn Süßes & Salziges zusammentreffen ;-) . Ich fand’s genial. Die Brownies schmecken intensiv nach Peanutbutter und sind eben richtig schön “fudgy”/kletschig. Die gesalzenen Erdnüsse bringen einen wunderbar-knackigen Extra-Kick in die ganze Geschichte. Wenn schon Kuchen ohne Schokolade, dann bitte so! :-D Lasst es Euch schmecken!

PS: Hier gibt’s noch mehr Zeug mit Erdnussbutter!

PPS: Ihr wollt “echte” Brownies mit Schokolade? Hier sind superschlotzige dunkle Brownies! Und hier geht’s zu den tollsten Blondies ever mit gesalzenen Macadamias

Saftiger Zucchini-Nuss-Kuchen & ein zuckersüßer Blumengruß

9 Aug Supersaftig: Zucchini-Nuss-Kuchen

Nach all der Schokolade (Eis! Cheesecake!) wird es heute mal wieder unschokoladig “gesund”. Aber keine Angst: Auch ohne meine Lieblingszutat ist dieser Kuchen sehr lecker und saftig. Drin sind Zucchini (die ich unter der Woche auch ständig als Abendessen-Zutat nutze) und Nüsse (die sich jeden Morgen in meinem Müsli befinden). Warum nicht also beides in einem Kuchen vereinen? Das Rezept habe ich bei Saskia rund um die Uhr gefunden. Ich habe nur die Nussmenge etwas erhöht und das Mehl entsprechend reduziert, weil ich gemahlene Nüsse im Teig einfach toll finde.

Und hey, ich habe mich mal an Fondant versucht, ich Deko-Königin :-D . Dr. Oetker hat mir netterweise ein Probierpäckchen zur Verfügung gestellt. Herausgekommen ist eine kleine Blumendeko. Auch einfacher Rührkuchen kann mit Fondant also aufgepeppt werden (Talent vorausgesetzt), nicht nur Torten!

Zutaten für eine 26 cm-Kastenform*

300 g Zucchini // 100 g weiche Butter oder Margarine // 200 g Zucker (ich habe braunen und weißen gemischt) // 130 g gemahlene Haselnüsse (im Original: 100 g ) // 220 g Mehl (im Original: 250 g) // 3 Eier // 1 Päckchen Backpulver // 1 Päckchen Vanillezucker // 1 TL Zimt

Zubereitung

Zunächst die Kastenform einfetten. Die Zucchini (mit Schale) fein raspeln. Alle anderen Zutaten in eine Rührschüssel füllen und mit den Rührstäben des Handmixers kräftig vermengen.  Der Teig ist auch ohne zusätzliche Flüssigkeit wie Milch recht, ja, flüssig (gibt’s keine anderen Wörter für “Flüssigkeit” und “flüssig”?). Schuld ist die Zucchini ;-) .

Also: Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und den Kuchen bei 180° (oder 160° Umluft) ca. 50-60 Minuten backen**. Mmmmhhh, das duftet köstlich! Stäbchenprobe machen. Vor dem Servieren könnt Ihr den Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben oder wahlweise eine Schoko-/Kakaoglasur draufpinseln…

… der Kuchen schmeckt so oder so, er ist nämlich supersaftig und schmeckt toll nussig, zimtig und vanillig! Es ist ein richtig leckerer Nusskuchen. Denn die Zucchini sorgt nur für die fantastische Konsistenz und eine etwas “andere” Farbe, hat aber mit dem Geschmack des Endprodukts wenig zu tun. Backempfehlung!

PS: Ihr wollt noch mehr Gesundes? Dann probiert im Herbst mal unbedingt den leckeren Kürbiskuchen! Falls Ihr lieber einfach einen grünen Kuchen wollt (kann ja sein… :-D ), solltet Ihr den cremigen Avocado-Kuchen testen.

* Ich habe die Zutatenmenge für meinen Zweipersonenhaushalt mal wieder verringert und andere Formen verwendet, eine 14 cm-Kastenform und Muffinförmchen. Lasst Euch also von der Kuchengröße auf den Fotos nicht irritieren.

** Die 14 cm-Kastenform hatte ich ca. 30-35 Minuten lang im Ofen, die Muffins 20-25 Minuten. Hier helfen nur “Augen auf” und die Stäbchenprobe!


So, jetzt zur Fondant-Deko:

Also erst mal: Was Kuchen-Deko angeht, bin ich ziemlich unbedarft :-D . Puderzucker? Kakaoglasur? Ein einfaches Frischkäse-Topping? Ich bin dabei! Alles andere überlasse ich gern professionellen Hochzeitstorten-Modellierern – oder den Talentierten unter Euch Lesern. Aber als ein Probierpäckchen Dekor Fondant im Schokohimmel-Briefkasten lag, war mein Ehrgeiz geweckt. Fondant ist übrigens eine formbare und geschmeidige Zuckermasse, die sich zum Ausrollen, Ausstechen und Modellieren eignet. Ihr kennt es am ehesten von aufwändigen Torten (und die gibt’s im Schokohimmel nun mal nicht… ich bin eher so der Rührkuchen-Typ :-D ).

Der Dekor Fondant ist sofort gebrauchsfertig: Knetet die Masse einmal in der Packung durch, legt den Fondant dann zwischen einen aufgeschnitten Gefrierbeutel und rollt ihn mit dem Nudelholz aus. Nun könnt Ihr daraus ausstechen und formen, was Euch in den Sinn kommt. Ich hatte in der aktuellen “Lecker Bakery”-Ausgabe diese kleinen Blümchen gesehen und mich daran versucht.

Also: Für die “Blumenstiele” einfach Holzspieße ( = Zahnstocher) mit grünem Fondant ummanteln. Für die “Blumenköpfe” weißen Fondant zu langen dünnen Rollen formen, diese flach drücken, aufrollen und aufspießen. Für die “Blätter” grünen Fondant zu kleinen Tropfen formen, diese leicht flach drücken, in der Mitte eine “Blattrippe” mit einem Messer eindrücken und das Ganze am unteren Rand dann leicht hochbiegen.  Alles zusammenstecken, ca. 3 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen und dann den Kuchen damit “verschönern”. Ist doch ganz süß, im wahrsten Sinne des Wortes ;-) .

Das Zuckerzeug hat sich auf jeden gut verarbeiten lassen. Dass es hier vielleicht mehr nach Kindergarten als nach Tortenkunst aussieht, geht auf meine Kappe. Ihr wisst ja, ich bin beim Kuchen-Aufpimpen nicht der Maßstab! :-D

Fazit: Fondant ist für Hochzeitstorten ein Muss, für Kuchen und Muffins eine nette Spielerei – für Leute, die Spaß am Dekorieren haben. Ich bleibe eher bei Schokoglasur, Frischkäse-Topping & Co. Vielen Dank an Dr. Oetker, dass ich mich mal ein bisschen austoben konnte!

Wenn’s schnell gehen muss: sahnigstes, cremigstes, einfachstes Giotto-Eis

2 Aug Sahnig-cremiges Giotto-Eis ohne Eismaschine

Ihr Lieben, auch an diesem Wochenende ist es wieder ganz schön warm. Deswegen steht die Eisproduktion im Schokohimmel auch nicht still. Okay, ich gebe es zu: Die Kreation “Sahne + gezuckerte Kondensmilch + Lieblingszutat” ist nicht mehr ganz neu und auf vielen Food-Blogs zu bewundern. Auch bei mir gab es schon mal ein Mandel-Nougat-Eis mit weißer Schoki nach dem gleichen Prinzip. Aber hey, was gut und einfach ist, schreit halt nach Wiederholung. Denn das Rezept erfüllt alle Kriterien für den Liebling des Jahres:

  • Du brauchst nur sehr wenige Zutaten.
  • Neben Sahne und gesüßter Kondensmilch kannst du reinmixen, was du willst (hier: Giotto).
  • Es ist absolut idiotensicher gelingsicher.
  • Es ist in zehn Minuten hergestellt (okay, und dann muss es halt ein paar Stunden frieren).
  • Du brauchst keine Eismaschine und erhältst trotzdem ein supersahniges, megacremiges Eis.

Das glaubst du nicht? Dann musst du es ausprobieren! :-)

Zutaten für ca. 4 Portionen Giotto-Eis

170 g gezuckerte Kondensmilch // 170 ml Sahne // ca. 65 g Giotto-Kugeln + ein paar Kugeln als Topping (ich hatte Mandel-Giotto statt der üblichen Haselnuss-Variante)

Zubereitung

Die Giotto-Kugeln in eine Schüssel geben, mit einer Gabel zerdrücken und gut mit der gezuckerten Kondensmilch verrühren. In einem Rührbecher die Sahne steif schlagen und dann vorsichtig unter die Giotto-Kondensmilch-Masse heben. FERTIG! Ging schnell, was? Logisch, Ihr wollt ja auch noch was von der Sonne da draußen haben… :-)

Die Masse in eine gefriergeeignete Schüssel füllen, Deckel drauf und ab in den Tiefkühler damit. Oder direkt in die Schälchen füllen (und mit Frischhaltefolie abdecken), in denen Ihr das Ganze auch servieren wollt. Umrühren müsst Ihr das Eis nicht mehr, es wird auch so unfassbar cremig. Eismaschinenhersteller dieser Welt, Ihr könnt einpacken!

Lasst es Euch schmecken! So, und jetzt raus ins Sonnenlicht, bevor das große Gewitter kommt! 8-)

PS: Wer lieber ein “gesundes” Eis essen will, sollte unbedingt mal das sahnige Matcha-Parfait probieren.

PPS: Noch mehr Giotto-Genuss? Probiert die Muffins!

Sommer-Romanze: Ich back’ mir… einen cremig-kühlen White Chocolate Cheesecake

26 Jul

Nicht nur für Schokolade, auch für Cheesecake habe ich eine schwer beherrschbare große Schwäche. Am besten ist demzufolge, wenn beide (also Schokolade & Cheesecake) eine romantische Liaison eingehen. Dann erblickt so ein Wunschkind wie dieser unwiderstehliche White Chocolate Cheesecake das Licht der Welt :-D . Es ist ein easy-peasy Sommerkuchen-Rezept: Die Zubereitung geht ganz schnell (ohne Mixer) und das Backen des leckeren Keksbodens dauert kaum 10 Minuten. Ihr müsst das gute Stück dann nur noch leicht gekühlt genießen. Das hört sich machbar an, oder? :-) Das schöne Rezept habe ich bei “Die Welt der kleinen Dinge” gefunden.

Zutaten für eine 20 cm-Springform (für eine 26 cm-Form verdoppelt Ihr die Zutaten einfach)

für den Boden:

100 g Amarettini [oder: andere Kekse Eurer Wahl] // 50 g Butter

für die Creme:

100 g + 25 g weiße Schokolade // 50 g Crème frâiche // 300 g Doppelrahm-Frischkäse // 1 TL Zucker + ein bisschen gemahlene Vanille [oder: 1 TL Vanillezucker] // 40 g Puderzucker

Zubereitung

Als erstes zerbröselt Ihr die Amarettini für den Boden. Am besten geht das in einem Gefrierbeutel, der dann ein paar Mal Bekanntschaft mit dem Nudelholz machen darf. Die Butter schmelzen und mit den feinen Keks-Bröseln verrühren. Den Boden Eurer Springform mit Backpapier auslegen, die Butter-Amarettini-Mischung in die Form geben und gut festdrücken. Das klappt mit einem normalen Esslöffel gut. Jetzt schiebt Ihr den Keksboden für 8-10 Minuten bei 180° in den Backofen. Danach muss er etwas abkühlen. Mit dem Backen seid Ihr jetzt schon fertig :-) .

Nun zum Cheese-Teil: Dafür die Crème fraîche im Wasserbad schmelzen, 100 g weiße Schokolade grob hacken und darin schmelzen. Die Masse abkühlen lassen.

Den Doppelrahm-Frischkäse mit Zucker, gemahlener Vanille [oder Vanillezucker] und Puderzucker verrühren und mit der abgekühlten Schoko-Crème frâiche-Masse vermischen. Die schöne weiße Creme auf dem abgekühlten Keksboden verteilen.

Nun solltet Ihr nach Adam Riese noch 25 g weiße Schokolade übrig haben, richtig? Die legt Ihr am besten in den Kühlschrank oder kurz in die Gefriertruhe, so lässt sie sich besser reiben. Dann könnt Ihr den Cheesecake vollenden, indem Ihr die Schokolade mit einer groben Reibe hübsch über den Kuchen hobelt. So eine “Nein, hier muss man nicht mit lästigen Spritzbeuteln herumfummeln”-Deko kriege selbst ich hin :-D .

Ein bisschen Geduld müsst Ihr noch haben, denn der White Chocolate Cheesecake sollte sich eine Nacht im Kühlschrank erholen können. Die Wartezeit lohnt sich, denn er ist ein schokohimmlischer Hochgenuss: supercremig und nicht zu süß. Ein perfekter Sommerkuchen mit wenig Backaufwand. Besonders die leicht kühle weiße Schoko-Cheesecake-Creme hat’s mir angetan… mmh! Ich sag’s ja: Traumpaar Schokolade & Cheesecake – die beiden sind echt süß zusammen <3 :-D . Übrigens: Die Buttermenge im Boden würde ich beim nächsten Mal etwas reduzieren, der war mir etwas zu buttrig. 35 g dürften locker reichen. Lasst es Euch schmecken!

Mit diesem herrlichen Cheesecake bin ich in diesem Monat endlich wieder bei Claras “Ich back’s mir-Aktion” dabei. Sie sucht süße, sommerliche Kuchenrezepte. Liebe Clara, mein White Chocolate Cheesecake nimmt teil!

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PS: Den Erdnusscreme-Cheesecake werdet Ihr auch lieben!

Hiiiitze! Da hilft nur Schoko-Ice Ice Baby (mit Tonkabohne und Rotweinsalz)

19 Jul Und noch ein Löffelchen Schokoeis...

Ganz Deutschland liegt unter einer Hitzeglocke. Ganz Deutschland? Ja, auch in Düsseldorf wird geschwitzt. Eine gewisse Trägheit hat sich breitgemacht. Aber Abhilfe naht: Dieses cremige, intensive Schokoeis wird Eure Lebensgeister wieder in Schwung bringen. Falls das überhaupt gewünscht ist. Falls nicht, könnt Ihr nach der Eis-Schleckerei auch einfach weiter im Schatten dösen 8-) .

Ich habe das Rezept schon vor längerer Zeit bei “Der Klang von Zuckerwatte” entdeckt und nun endlich ausprobiert. Hätte ich geahnt, wie wahnsinnig köstlich das Eis ist, hätte ich das schon viel früher und jede Woche wieder getan. Schokofans, Ihr werdet es lieben. Toll: Es ist ganz simpel in der Herstellung. Noch toller: Eine Eismaschine braucht Ihr auch nicht. Ich hoffe, Ihr habt Spaß an den Fotos. Die sind voll aus dem Leben und sehr realistisch – Ihr  dürft dem Eis beim Antauen und Ausgelöffeltwerden zugucken :-D .

Zutaten für 2 gute Portionen Eis

75 g dunkle Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil (meine: 73 %) // 50 ml Milch // 125 ml Sahne // ½ Tonkabohne // 1 Ei // 40 g Zucker (je nach Geschmack 1-2 EL davon durch Vanillezucker ersetzen oder gemahlene Vanille hinzufügen) // 2-3 Prisen Meersalz (ich habe selbstgemachtes Rotweinsalz benutzt)

Zubereitung

Die dunkle Schokolade in grobe Stücke brechen und gemeinsam mit der Milch und der Sahne in einen Topf geben. Alles bei niedriger Temperatur auf dem Herd vorsichtig erwärmen, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Die Tonkabohne mit einer Reibe fein reiben und mit einer Prise Salz (nach Gefühl) und dem Zucker zur Schoko-Milch-Sahne-Mischung geben. Dabei immer fleißig umrühren!

Erhitzt alles zusammen, bis die Mischung dampft, aber noch nicht kocht. Dann den Topf vom Herd ziehen. 

Das Ei kurz mit einem Schneebesen oder einer Gabel schaumig aufschlagen und dann zur Mischung in den Topf geben. Dabei die ganze Zeit gründlich rühren. Die Masse dickt nun leicht ein und wird cremig.

So, das war’s schon! Lasst einfach alles bei Zimmertemperatur ein bisschen abkühlen. Ich habe den Schoko-Traum hierfür schon mal in die Porzellan-Förmchen abgefüllt, in denen ich das Eis später auch servieren wollte. Natürlich passt es aber auch in jede andere gefriergeeignete Dose.

Die abgekühlte schokoladige Eismasse deckt Ihr jetzt noch mit einem Deckel ab (oder, wenn Ihr wie ich direkt Förmchen benutzt, mit Frischhaltefolie) und stellt sie in die Tiefkühltruhe. Am besten bleibt sie dort über Nacht.

Und schwupps, könnt Ihr Euch am nächsten Tag einem dekadenten Eis-Genuss hingeben. Ich habe noch geschmolzene, dunkle Schokolade erwärmt und über das Eis geträufelt und es noch mit ein, zwei Rotweinsalz-Kristallen geschmückt. Das ist aber alles Geschmackssache. Übrigens habe ich das Salz nicht so richtig rausgeschmeckt, da bin ich dann beim nächsten Mal mutiger mit der Dosierung.

Das Eis ist jedenfalls mein wahrgewordener Schokohimmel-Sommer-Genuss: Intensiv schokoladig und mit einem tollen Tonkabohnen-Geschmack – so ein bisschen marzipanig, bittermandelig… Köstlich und herrlich aromatisch! Und ja, cremig ist es auch! Keine blöden Eis-Kristalle, und das ganz ohne Eismaschine! :-D

Ich bin begeistert von dem Geschmack und freue mich jetzt schon drauf, auch Tonkabohnen-Kuchen zu backen :-) . Wer hat Rezepte? Immer her damit, ich freue mich über Tipps und Links zu Tonkabohnen-Leckereien aller Art!

Noch mehr Eis von mir gibt’s hier. Lasst es Euch schmecken und genießt den herrlichen Sommer-Tag!

Das Schoko-Tonkabohnen-Eis reiche ich außerdem noch bei Maras Blog-Event “Ice Cream Baby, NOW!!!” ein. Sie sucht noch bis zum 22. Juli tolle Eis-Ideen. Ehrensache, dass ich mit einem Schoko-Beitrag dabei bin.

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Grillbeilage gesucht? Mein Tipp: Quarkbrot mit Paprika-Tomaten-Füllung

11 Jul Quarkbrot - perfekt als Grillbeilage

Okay, so ein richtig dolles Grillwetter ist zwar nicht – aber zum letzten WM-Wochenende passen ein paar herzhafte Snacks auf jeden Fall. Deswegen habe ich heute ein sehr gemüsiges Quarkbrot für Euch. Beim Backen habe ich überlegt, ob ich jemals zuvor Quark-Öl-Teig hergestellt habe. Ergebnis des Denkprozesses: Ich kann mich nicht erinnern. Es liegt wohl daran, dass meistens entweder a) Kuchen aus Rührteig oder b) Brote mit Hefe meinen Backofen verlassen ;-) . Aber einmal ist immer das erste Mal. Der Teig ist schnell und einfach zubereitet. Vielleicht sollte ich auch mal etwas Süßes damit backen?! Das Brot-Rezept habe ich bei “Penne im Topf” gefunden.

Zutaten für eine 30 cm-Kastenform

für die Füllung:

3 Paprikaschoten (am besten rot, grün und gelb für eine nette Optik) // 100 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten // 1 Zwiebel // 1 Zehe Knoblauch

für den Teig:

200 g Magerquark // 2 Eier // 3 EL Olivenöl // ca. 2 TL Salz // 400 g Mehl + Mehl für die Arbeitsplatte // 1 ½ Päckchen Backpulver // Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zuerst eine Kastenform gut einfetten. Danach bereitet Ihr die Füllung vor: Dafür die Paprikaschoten würfeln, Zwiebel und Knoblauch fein hacken und die Tomaten in kleine Streifen schneiden. Das Gemüse miteinander vermischen. Bei mir waren es dann übrigens doch nur 2 ½ Paprikaschoten, weil ich eine Hälfte beim Schnibbeln gesnackt habe. Die Brot-Füllung war trotzdem mehr als ausreichend :-D .

Dann geht’s an die Teigherstellung: Quark, Eier, Öl und Salz gut verrühren. Mehl und Backpulver in die Masse einarbeiten und einige Minuten lang zu einem glatten Teig verkneten. Ich habe die Küchenmaschine die Arbeit machen lassen ;-) . Den Teig dann auf einer bemehlten Fläche in der Länge der Kastenform ausrollen und die vorbereitete Gemüse-Mischung darauf verteilen. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und den Teig dann aufrollen.

Die Rolle mit der “Nahtstelle” nach unten in die gefettete Kastenform legen und das Brot bei 180° ca. 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Danach lasst Ihr das Brot noch ca. 15 Minuten in der Form ruhen, bevor Ihr es vorsichtig aus der Form löst und vollständig auskühlen lasst.

Das Quarkbrot ist schön würzig und hat durch das Aufrollen eine witzige Optik. Ich finde: eine tolle Beilage zum Grillen und/oder gute Nervennahrung fürs WM-Finale! Nur die Füllung macht sich gern mal “selbstständig”, Ihr solltet das Brot also lieber auf Tellern und mit Besteck servieren ;-) . Und dann: Lasst es Euch schmecken!

Wer lieber pikante Muffins mag, sollte unbedingt mal die Tomate-Mozzarella-Variante ausprobieren. Die eignen sich auch als Fingerfood.

Und pssst… habt Ihr schon gehört? Das Knusperstübchen sucht noch bis zum 20.07. sommerliche Knusperrezepte! Na, wenn dieses gefüllte Gemüsebrot da nicht wunderbar passt, weiß ich auch nicht. Deswegen bin ich bei dem Blog-Event gern dabei! Hier ist also mein Beitrag für dich, liebe Knusper-Sarah! 8-)

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Und nächste Woche wird’s im Schokohimmel wieder richtig schokoladig! Yippiieeeh!

“Eistee” mal anders: supersahniges Matcha-Parfait

4 Jul Sahniges Matcha-Parfait mit Himbeeren

Nein, das ist nicht noch einmal der (köstliche!) Avocado-Kuchen, den ich Euch heute vorstelle. Auch wenn eine gewisse Ähnlichkeit gegeben ist ;-) . Heute geht’s um Tee, um grünen Tee. Der ist gesund. Matcha (Grüntee-Pulver) ist noch gesünder. Und jaaaa, das gilt ganz sicher auch, wenn noch Zucker, Sahne und Eier hinzukommen und das giftgrüne Pülverchen zu einem (köstlichen!) Parfait werden lassen, das bei diesen Temperaturen ganz hervorragend erfrischt.

Das Rezept habe ich im ZEIT Magazin gesehen und bin umgehend (okay, es war am nächsten Tag) in der Küche zur Tat geschritten. Matcha bekommt man in Düsseldorf an jeder Ecke, weil hier eine sehr große asiatische Gemeinde lebt – mit entprechenden gut sortierten Lebensmittelgeschäften. Ihr könnt aber auch einfach zum Teeladen Eures Vertrauens gehen oder das Pulver im Internet bestellen. Für dieses leckere Parfait sollte Euch jedenfalls kein Weg zu weit sein! :-) Zubereitet ist es dann ganz schnell.

Zutaten für 2 kleine Kastenformen à ca. 14 cm

(wir haben es zu zweit gegessen, Ihr könnt aber auch 3-4 Portionen daraus machen. Müsst Ihr aber nicht, weil es soooo lecker ist – und dann teilt man ja nicht gern ;-) )

2 Eier // 20 g + 20 g Zucker // 200 ml Sahne // 1 ½ TL Matcha-Pulver // drumherum: Himbeeren

Zubereitung

Zuerst die Kastenformen mit Frischhaltefolie auslegen, dann könnt Ihr das Parfait vor dem Servieren besser stürzen. Dann die Eier trennen. Die Eigelbe mit 20 g Zucker schaumig rühren – ich hab’s per Hand mit einem kleinen Schneebesen gemacht. Das Matcha-Pulver untermengen. Ja, das ist jetzt sehr dunkelgrün und ja, das muss so :-D .

Nun die Sahne steif schlagen und unter die Eigelb-Zucker-Matcha-Masse heben. Das Eiweiß mit den übrigen 20 g Zucker steif schlagen und unter die Sahne-Eigelb-Zucker-Matcha-Masse heben. Ich hab’s vorsichtig mit einem Teigschaber gemacht.

Jetzt habt Ihr eine fluffige, hellgrüne Masse, die Ihr auf Eure Kastenförmchen verteilt. Fertig! Nein, ein bisschen Wartezeit müsst Ihr noch einrechnen: Friert das Parfait mindestens 6 Stunden in der Tiefkühltruhe ein.

Und dann: genießen. Das Parfait aus den Kastenförmchen stürzen, in Scheiben schneiden, leicht antauen lassen und mit frischen Himbeeren servieren. Schmeckt einfach göttlich! Außen soooo cremig-sahnig-fluffig und innen noch ein leicht gefrorener Kern… hach! Der Geschmack? Nach Matcha, also leicht herb, schwierig zu beschreiben – aber genau richtig. Und nein, es schmeckt nicht nach Gras oder Heu oder was Grüntee-Hasser sonst so sagen :-D . Wer es noch nicht kennt, sollte es unbedingt probieren, weil’s ein tolles, ungewöhnliches Dessert ist! Oder für zwei Personen ein sommerliches Ersatz-Mittagessen. Lasst es Euch schmecken!

Und weil’s so super passt, mache ich mit dem Parfait beim “Zisch! Erfrisch mich!”-Blog-Event mit. Denn was ist schon erfrischender als Parfait oder Eis? ;-) Eben! Bis zum 15. Juli könnt Ihr noch Beiträge einreichen.

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Süßes Seelenfutter: mächtige Cheesecake-Brownies

28 Jun Cheesecake-Brownies sind eine Sünde wert

Wenn Ihr mal einen richtig klebrig-schokoladigen Zuckerschock braucht (und ja, so etwas braucht man manchmal!), solltet Ihr unbedingt diese Cheesecake-Brownies machen. Ich nenne die Dinger jedenfalls so, habe das Rezept aber ursprünglich auf dem schönen Blog Greenway36 unter dem Namen “kleiner Schokoladenkastenkuchen mit Frischkäsetopping” gefunden. Nach Zubereitung und Geschmackstest stand für mich aber fest, dass es sich bei diesem Gebäck um die köstliche Gattung der Brownies handelt :-) . Das Rezept habe ich zwecks Resteverwertung leicht verändert. Die gemahlenen Haselnüsse mussten noch weg, also habe ich gar kein Mehl genommen.

Erwartet also keinen “normalen” Kastenkuchen, wenn Ihr die cheesigen Brownies nachbacken wollt (was ich natürlich dringend empfehle ;-) ). Sie bleiben schön flach und sind megasaftig. Die Menge ist ideal für einen Zweipersonenhaushalt.

Zutaten für eine 20-cm Kastenform (ich habe 4 Cheesecake-Brownies daraus gemacht)

für den Schokoteig:

50 g gute (!) dunkle Schokolade mit mind. 70 % Kakaogehalt // 50 g Butter // 1 Ei // 100 g Zucker (ich habe braunen und weißen gemischt) // 50 g gemahlene Haselnüsse [im Original: 50 g Mehl] // 1 Prise Salz

für die Cheesecake-Creme:

25 g weiche Butter // 75 g Doppelrahm-Frischkäse // 40 g Zucker // 20 g Mehl // 1 Ei

Zubereitung

Die dunkle Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, dann abkühlen lassen. Das Ei mit einem Hand-Schneebesen verquirlen und mit dem Zucker unter die Butter-Schoko-Mischung rühren. Zuletzt die gemahlenen Haselnüsse [oder das Mehl] und eine Prise Salz unterrühren. Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°/Umluft vorheizen. Den Schoko-Teig in die Kastenform einfüllen. Der ist schön zäh und klebrig – Brownie-Teig halt! :-D

Damit es wirklich Cheesecake-Brownies werden, fehlt noch der cheesige Teil, also die Frischkäsecreme. Dafür die weiche Butter mit dem Doppelrahm-Frischkäse gründlich verrühren. Zucker, Ei und Mehl unterrühren. Die (recht flüssige) Masse vorsichtig auf den dunklen Teig gießen und mit einer Gabel marmorieren. Fertig!

Jetzt den Backofen auf 160° herunterschalten und die Brownies 30-35 Minuten backen. Die Oberfläche bleibt dabei noch etwas weich. Danach lasst Ihr Euer Werk noch vollständig auskühlen, bevor Ihr es aus der Form befreit. Ich habe den Kuchen über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

… und dann haben wir es uns schmecken lassen: Die Brownies sind sehr süß, saftig-klebrig, schokoladig-nussig, in einem Wort: lecker! :-) Nehmt auf jeden Fall gute dunkle Schokolade. Und wer es nicht ganz so süß mag, kann die Zuckermenge sicherlich auch ein wenig reduzieren. Für mich hat’s aber genau gepasst. Manchmal ist mehr eben doch mehr ;-) . Lasst es Euch schmecken!

PS: Nur Brownies gewünscht? Diese hier sind zum Reinlegen lecker. Oder doch mehr die Cheesecake-Fraktion? Hier habt Ihr die Qual der Wahl!

… und die Brownies aus der kleinen Kastenkuchenform reiche ich noch bei dem schönen Blog-Event “Alles im Kasten” von Fabelhafte Desserts ein:

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Für einen gesunden Start in die neue Woche: Roggen-Vollkorn-Brot

23 Jun Roggen-Vollkorn-Brot wie vom Bäcker

Neue Woche, neues Brot. Ein richtig tolles Brot wie vom Bäcker, saftig und kräftig. Und sooooo gesund mit reinem Vollkornmehl. Das hilft Euch dabei, fünf lange Werktage zu überstehen ;-) . Das Grundrezept habe ich bei Simone vom Blog S-Küche entdeckt. Das Backen dauert insgesamt seine Zeit, weil der Teig 2 x gehen muss und dann seine Ruhe haben will. Aber währenddessen könnt Ihr spazieren, joggen, die Garage streichen, ein Bild malen [... ← fügt hier Eure Lieblingsbeschäftigung ein]. Die Hefe arbeitet also, wenn Ihr ehrlich seid, mehr als Ihr an diesem Brot :-) . Denn zusammengerührt ist es ganz schnell.

Zutaten für 1 Laib Brot (ca. 870 g)

300 ml lauwarmes Wasser // ca. 11 g frische Hefe // 300 g Roggenvollkornmehl // 135 g Weizenvollkornmehl // ca. 10 g Salz // 150 g Roggen-Sauerteig (aus dem Beutel) // 1 TL Kümmel // 100 g Kerne nach Wahl (ich habe Sonnenblumenkerne, Sesam und Leinsamen gemischt)

Zubereitung

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz, Kümmel und Kerne vermischen. Das Hefewasser und den Sauerteig hinzugeben. Den Teig 10 Minuten lang kneten, entweder per Hand oder in der Küchenmaschine.

Ist das geschafft, den Teig in einer Schüssel (abgedeckt mit einem sauberen Geschirrhandtuch) ca. 90 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen. Nach dieser ersten Gehzeit den Teig zu einem Laib formen und noch einmal abgedeckt 60 Minuten lang gehen lassen. Ich habe den Teig hierfür direkt aufs Backblech gelegt. Wer ein Gärkörbchen hat, kann das auch nutzen (ich habe sogar eins, aber es befindet sich leider irgendwo im Keller und ich war zu faul… ach, lassen wir das :-D ).

Circa 20 Minuten vor Ende der Gehzeit heizt Ihr den Backofen auf 250° Ober- und Unterhitze vor. Stellt jetzt schon mal eine große, ofenfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden des Backofens. Ihr könnt natürlich auch ein Backblech nehmen, in das Ihr ein bisschen Wasser füllt. Die verdunstende Flüssigkeit sorgt für eine schöne Kruste.

Den Laib rund 10 Minuten lang bei 250° backen, dann die Temperatur auf 190° herunterschalten und weitere 35 Minuten backen. Das Brot ist fertig, sobald es sich hohl anhört, wenn Ihr auf den Boden klopft (also auf den Brot-Boden, nicht auf den Küchenboden :-P ).

Tja, und dann heißt es: Abkühlen lassen und mit einem leckeren Käse genießen. Mmhh! Oder mit Wurst, Marmelade, Nuss-Nougat-Creme… ach, macht doch, was Ihr wollt! Das Brot ist so schmackhaft und saftig, dass Ihr es glatt auch ohne alles essen könnt :-D .

Noch mehr ofenfrisches Brot gibt’s hier. Lasst es Euch schmecken und kommt gut in die neue Woche!

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