Kleiner Erdnussbutter-Gugelhupf und kleines Schoko-Glasur-Unglück

20 Nov Ein Stück Peanutbutter-Gugelhupf gefällig?

Ich stehe auf Erdnussbutter. Ziemlich sogar. Nicht auf dem Brötchen. Aber im Kuchen. Und in Pralinen. Und überhaupt. Deswegen landete dieser kleine Peanutbutter-Hupf mit ein paar kleinen Änderungen ganz schnell auf meiner “Muss-ich-backen”-Liste, als ich ihn bei feed me up… gesehen habe. Und? Es hat sich gelohnt!

Als ich liebe Gäste hier hatte, die sich den saftigen Apfel-Kuchen schmecken ließen, habe ich mir diesen optisch unscheinbaren, aber sehr geschmacksintensiven amerikanischen Traum gegönnt. Neeeein, nicht ganz allein. Die anderen Gäste durften auch mal probieren :-D . Der Kuchen ist ganz schnell gemacht, nur die Schoko-Glasur hat mich vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Dazu später mehr…

Zutaten für eine kleine Gugelhupf-Form (ca. 1l)

Kuchen:

90 g weiche Butter + etwas für die Form // 155 g Zucker // gemahlene Vanille nach Geschmack // 70 g Erdnussbutter (meine: cremig) // 2 Eier // 165 g Mehl + etwas für die Form // 1 TL Backpulver // 80 g Buttermilch // optional: 10 g geröstete, gesalzene Erdnüsse (grob gehackt)

Guss:

60 g dunkle Schokolade // 40 ml Sahne [oder: fertige Kakaoglasur :-P ]

Zubereitung

Den Backofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine kleine Gugelhupfform mit weicher Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben, dann kommt der Kuchen nachher unfallfrei aus der Form.

Die weiche Butter mit Zucker, Vanille und Erdnussbutter in eine große Rührschüssel (oder die Schüssel der Küchenmaschine) geben. Das Ganze einige Minuten lang mit den Rührstäben zu einer dickcremigen Masse verrühren (oder der Maschine die Arbeit überlassen). Die beiden Eier nacheinander gründlich unterrühren.

Mehl und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen und in die Buttermischung geben. Jetzt kommt nur noch die Buttermilch hinzu. Alles kurz und kräftig verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss noch die gehackten Erdnusskerne unterheben.

Den Teig in die gefettete Gugelhupf-Form gießen und etwas glatt streichen. Den kleinen Kuchen im vorgeheizten Ofen im unteren Drittel etwa 45-50 Minuten backen. Macht einfach im Zweifelsfall eine Stäbchenprobe.

Danach nehmt Ihr Euren Hupf aus dem Ofen und lasst den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter etwa 30 Minuten auskühlen lassen. Anschließend lässt er sich prima aus der Form stürzen. Jetzt darf er noch vollständig auskühlen.

Nun könnt Ihr die Schokoguss machen. Hier die schöne Theorie: Die Schokolade in grobe Stücke brechen und zusammen mit der Sahne in einen kleinen Topf geben. Langsam bei niedriger Temperatur erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Alles gründlich verrühren, bis eine geschmeidige Creme entstanden ist. Vom Herd nehmen und etwa 30 Minuten auskühlen lassen. Die Glasur über den abgekühlten Kuchen gießen und den kleinen Hupf servieren.

Hier die traurige Praxis im Schokohimmel :-D : Erst sah es ziemlich lecker aus. Aber dann habe ich  einen Moment nicht aufgepasst, der Herd war wohl zu warm, und – zack – haben sich Sahne und Schokolade in ihre Einzelteile aufgetrennt und ich hatte so einen fiesen, öligen Klumpen… bäh.

Meine Frustrationstoleranz war in diesem Moment nicht sehr hoch, kann ich Euch verraten. Ich hatte a) keine Lust, das Milchkännchen sofort sauberzumachen und wollte b) nicht noch mehr leckere Schokolade verschwenden. Also bin ich schnell in den Keller geflitzt und habe dort noch eine fertige Kakaoglasur gefunden. Die hat ihren Zweck dann brav erfüllt ;-) .

Ach ja: Der Kuchen ist für Peanutbutter-Fans ein Träumchen. Saftig, kompakt und ein seeeeehr leckerer Erdnussgeschmack. Wenn man das und diese leicht salzige Note mag – herrlich! Ein unkomplizierter kleiner Kuchen. Ich könnte mir vorstellen, dass backstabile Schokotröpfchen im Teig auch ziemlich gut kämen – das müsstet Ihr mal ausprobieren! :-) Lasst es Euch schmecken!

Mandeliger Mandarinen-Grießkuchen

16 Nov Greift zu!

Winterzeit ist Mandarinen-Zeit. Sie gehören neben Plätzchen auf jeden Weihnachtsteller, oder? Ich liebe es, wenn die Finger nach dem Schälen den wunderbaren Mandarinenduft angenommen haben :-) . Bei mir sind sie diesmal im Kuchen gelandet. Also die Mandarinen, nicht die Finger. Genauer gesagt: der Saft. Mit Mandeln. Und Grieß. Das Rezept habe ich aus “Fräulein Klein lädt ein“. Nach den sündhaft-guten Schoko-Erdnussbutter-Trüffeln stand fest, dass ich ganz schnell eine weitere Leckerei aus diesem schönen Backbuch ausprobieren musste.

Zutaten für eine 25 cm-Kastenform*

225 g weiche Butter // 160 g Zucker // Mark von 1 Vanilleschote // 3 Eier // 230 g Mehl // 1 TL Backpulver // 100 g gemahlene Mandeln // 100 g Weichweizengrieß // 150 ml Milch // Saft von 4 Mandarinen (250 g Mandarinen) / 1 TL Abrieb von einer Bio-Mandarine (oder Zitronen-/Orangenabrieb) // Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Eine Kastenform* gut einfetten und den Backofen auf 180° vorheizen. In einer großen Rührschüssel die weiche Butter mit Zucker und Vanillemark schaumig schlagen. Die Eier einzeln zugeben und alles weiter fleißig cremig rühren.

In einer separaten Schüssel die “trockenen Zutaten” Mehl, Backpulver, Mandeln und Grieß mischen und unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren. Zum Schluss Milch, Mandarinenabrieb und -Saft hineinrühren. Das war’s schon :-) .

Den Teig in die gefettete Kastenform füllen und bei 180° Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde backen*, danach auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und im Anschluss stürzen.

Und die Deko? Ganz einfach: Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben, anschneiden und servieren! Wer mag, kann auch Puderzucker und Mandarinensaft zu einem Guss verrühren.

Der Kuchenteig hat durch den Grieß und die Mandeln eine schöne Konsistenz. Das ist mal wieder etwas anderes :-) . Der Kuchen ist ziemlich mächtig und saftig. Er schmeckt sehr vanillig und sehr buttrig. Diese Geschmäcker dominieren, während vom Mandarinensaft und Orangenabrieb leider nicht sooo viel durchgesickert ist. Schade, denn eine frische Zitrusnote hätte dem Kuchen noch den richtigen Kick gegeben. Vielleicht lag es an meinen Mandarinen??

Nichtsdestotrotz: Einen leckeren Grießkuchen habt Ihr mit diesem Gebäck allemal! Lasst es Euch schmecken!

* Ich habe nur 2/3 des Rezeptes zubereitet und eine 20 cm-Kastenform benutzt. Die Backzeit betrug dann ca. 45 Minuten.

Schokolade für alle! Großes Schokoglück beim “Salon du Chocolat” in Köln

14 Nov Köstliche Pralinen

Wenn eine Düsseldorferin freiwillig nach Köln fährt, muss sie schon gute Gründe dafür haben. Nein, im Ernst (bevor mich jetzt Leser aus Köln mit einem Shitstorm überziehen): Ich mag Köln. Wirklich :-D . Aber ich mag es halt noch ein klitzekleines bisschen mehr, wenn es dort ganz viel Schokolade gibt. Wie beim Salon du Chocolat, einem tollen Event rund um das sinnlichste Genussmittel der Welt.

Auf dem Kölner Messegelände sind an diesem Wochenende Chocolatiers, Pâtissiers und viele weitere Schokoladen-Experten aus Deutschland und dem Rest der Welt präsent. Ihr könnt die neuesten Schokoladen-Kreationen entdecken, Schoko-Vorträgen lauschen und vieles mehr. An unzähligen Ständen werdet Ihr entdecken, dass Schokoladenverarbeitung wirklich Kunsthandwerk ist. Sogar das FC-Maskottchen, der Geißbock Hennes, ist als Schoko-Schnitzerei zu bewundern – und der unvermeidliche Kölner Dom natürlich ebenfalls :-) .

Ich durfte bei der Messe-Eröffnung gestern Abend dabei sein und mich querbeet “durchnaschen”. Und soviel kann ich verraten: Es war echt lecker! Ein warmes Schokoküchlein, die fluffigste Mousse au chocolat überhaupt, hochwertige Marshmallows, zartschmelzend-cremiger Nougat, Schoko-Döner und vor allem ganz, ganz feine Pralinen: mit Tee, mit Zimtfüllung, mit dunkler Ganache, mit Nüssen, mit Vanillekipferl-Geschmack und, und, und. Ja, ich war definitiv im Schokohimmel! <3 Schokolade ist so wunderbar vielfältig.

Doch nicht nur der Gaumen freut sich, auch das Auge kriegt etwas geboten. Der gestrige Abend startete mit dem Defilee du Chocolat: Zu bewundern gab es bei dieser Modenschau (ab heute täglich um 16 Uhr) Abendkleider aus Schokolade, kreiert von deutschen und französischen Chocolatiers und Designern. Interessant und kreativ, aber trotzdem nicht ganz mein Ding. Schokolade sollte man schließlich genießen und nicht in seltsamen Roben am Körper tragen ;-) . Und deshalb habe ich mir auch noch einige Schokotafeln verschiedener Hersteller für Zuhause mitgenommen, um sie hier ganz in Ruhe zu probieren.

Die Schokoladen-Messe feiert in diesem Jahr Premiere in Deutschland. Der Salon du Chocolat läuft noch bis Sonntag. Hin mit Euch, der Weg nach Köln lohnt sich! Hier habe ich noch ein paar Bilder für Euch. Viel Spaß beim Durchklicken!

Zimt-Muffins mit Zimtcreme und Zimt-Marzipan (habe ich Zimt gesagt?)

9 Nov

BACKT. DIESE. MUFFINS. Das ist ein Befehl eine dringende Handlungsempfehlung, denn sie sind unbeschreiblich köstlich! :-) Ich kann es immer noch nicht glauben und musste es ganz schnell aufschreiben, damit ich es Schwarz auf Weiß habe. Mit einer richtig ordentlichen Ladung Zimt passen sie perfekt in die Vorweihnachtszeit. Wobei ich Zimt – genau wie Schokolade – das ganze Jahr über essen könnte.

Das Rezept für den Muffin-Teig stammt aus dem Cupcake-Buch von Martha Stewart. Ich hatte ja angekündigt, dass ich nach den göttlichen Oreo-Cheesecakes ganz schnell weitere Rezepte von Amerikas Über-Hausfrau testen würde. Und womit? Mit Recht! :-D Ich habe das Rezept halbiert, mehlmäßig ein bisschen “eingedeutscht”* und verändert. Herausgekommen sind riesengroße Zimt-Muffins, zum Niederknien gut.

Zutaten für 6 Jumbo-Muffins

für den Muffin-Teig:

175 g Mehl* // 15 g Speisestärke* // ½ EL Backpulver // ¼ TL Salz // ½ EL Zimt // 115 g weiche Butter // 175 g Zucker // 2 große Eier, zimmerwarm // das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote (im Original: Vanilleextrakt) // 100 ml Sahne + 50 ml Milch (im Original: 150 ml Milch)

für die Zimtcreme:

175 g Doppelrahm-Frischkäse // ca. 3 EL Milch // ca. 1 TL Zimt (nach Geschmack) // ca. 3 EL Zucker (nach Geschmack)

für die Marzipan-Aufleger:

Marzipanrohmasse // Puderzucker // Zimt

Zubereitung

Ein 6-er-Jumbo-Muffinblech mit Butter fetten oder mit Papierförmchen auslegen (für Jumbo-Muffins gibt’s letztere in Deutschland nicht so häufig, weil die Deutschen kleinere Gebäck-Größen bevorzugen ;-) ).  Den Ofen auf 180° vorheizen.

Die “trockenen” Zutaten – also Mehl, Stärke, Backpulver, Salz und Zimt – in einer Schüssel vermischen.

In einer weiteren Schüssel die weiche Butter und den Zucker mit einem Mixer (Rührstäbe) auf mittlerer Stufe gut verrühren, bis beides hell und cremig ist (“pale and fluffy”). Die Eier einzeln gründlich unterrühren. Das Vanillemark hinzufügen. Auf niedriger Stufe nun in drei Portionen die Mehlmischung unterrühren, dabei nach und nach die Milch/Sahne dazugießen. So lange rühren, bis sich alles schön miteinander verbunden hat.

Den Teig in die Vertiefungen des Muffinblechs füllen und ca. 25-30 Minuten backen. Solltet Ihr kleine Muffins backen, brauchen diese ca. 20 Minuten. Es gilt: Augen auf! ;-) Nach Ende der Backzeit lasst Ihr die Zimt-Bomben auf einem Kuchengitter auskühlen.

Für die Creme verrührt Ihr Frischkäse und Milch miteinander. Das habe ich per Hand mit einem kleinen Schneebesen gemacht. Mit Zimt und Zucker abschmecken, fertig! Vor dem Servieren auf die ausgekühlten Muffins auftragen.

Für die zimtigen Aufleger verknetet Ihr Marzipanrohmasse mit Puderzucker und Zimt. Hier kann ich Euch leider keine Mengenangaben liefern, das müsst Ihr nach Gefühl machen. Die Kugel zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und mit einem Keksstempel Eurer Wahl stempeln. Mit einem passenden Glas ausstechen, die Aufleger auf der Zimtcreme drapieren und genießen!

Ich verspreche Euch: Allein der Muffin ist eine geschmackliche Offenbarung. Richtig genial wird es durch die Creme. Wirklich: Backt dieses Zimt-Träumchen! Niemand braucht Weihnachtskekse, wenn er diese Muffins haben kann… :-D Lasst es Euch schmecken!

Und weil die Muffins so saulecker sind (Entschuldigung, aber so ist es!), passen sie super zu Knusper-Sarahs Blog-Event: Sie veranstaltet eine winterliche Teeparty und sucht dafür bis zum 08.12. passende Rezepte. Liebe Sarah, ich habe hier gaaaanz viel Zimt für dich! :-)

knusperoclock

*Martha Stewart benutzt zwei verschiedene Sorten Mehl: normales und “self-raising flour”. In letzterem ist schon irgendein Backtrieb-Mittel drin. Ich weiß gar nicht, ob man es in Deutschland kaufen kann. Ich habe einfach normales Mehl genommen und einen Teil davon durch Speisestärke ersetzt.

Schoko-Milchreis [Geschenke aus der Küche] und Geschenke für Euch [weihnachtliche Buch-Verlosung]

6 Nov Schoko-Toffee-Milchreis für liebe Menschen

Ihr Lieben, Weihnachten ist gar nicht mehr soooo weit weg. Das kommt wie immer total überraschend, oder? :-D Seid Ihr schon auf der Suche nach Geschenken? Habt Ihr etwa schon alles im Schrank vor neugierigen Blicken versteckt? Oder geht Ihr erst am 24. Dezember zum last minute-Weihnachtsshopping? Vielleicht könnt Ihr Euch das alles ja auch sparen, wenn Ihr Eure Lieben mit einem wärmenden Geschenk aus der Küche überrascht :-) .

Wie wär’s mit einem Schoko-Toffee-Milchreis-Mix, der sich bei Bedarf ganz einfach zubereiten lässt? Passt natürlich auch als kleine Nikolaus-Überraschung! Das ist übrigens schon am 06. Dezember :-P … Das Rezept stammt aus “Das große Weihnachtsbuch” von Dr. Oetker. Und das Beste ist: Ich darf für Euch schon im November den Weihnachtsmann spielen, denn ich verlose dieses Buch 3x unter Euch Schokohimmel-Lesern! Wie Ihr in den Lostopf hüpfen könnt, steht am Ende des Beitrags. Jetzt bekommt Ihr erst mal die Anleitung für leckeres Seelenfutter zum Verschenken.

Zutaten für 1 Flasche Schoko-Toffee-Milchreis (ca. 250 ml Inhalt)

100 g Milchreis // 1 Vanilleschote // 40 g brauner Zucker // 5 g Back-Kakao, gesiebt // 50 g dunkle Kuvertüre // ca. 2-3 weiche Sahne Toffees (Muh-Muhs)

Zubereitung

Die Zartbitter-Kuvertüre und die Sahne-Bonbons klein schneiden. Den braunen Zucker mit dem Kakao in einer Schüssel vermischen. Den Kakao-Zucker zuerst in die Flasche füllen. Nehmt dafür am besten einen kleinen Trichter und im Idealfall ein Glasgefäß mit einem weiten Flaschenhals.

Die Vanilleschote hineinstecken, dann den Milchreis einfüllen. Die Kuvertüre in die Flasche füllen. Die letzte Schicht bilden dann die Toffee-Würfel. Deckel drauf, fertig!

Ach nee, einen Zettel müsst Ihr für den Beschenkten noch dranhängen:

“Den Mix in einen Topf schütten. Die enthaltene Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs halbieren und das Mark mit dem Messerrücken herausschaben. Vanillemark und die Schotenhälften zurück in den Topf geben. 750 ml Milch hinzugeben und die Zutaten unter Rühren zum Kochen bringen. Anschließend den Reis bei ganz schwacher Hitze offen etwa 30 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Den Topf vom Herd nehmen und den Milchreis zugedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote entfernen, den Milchreis genießen!”

Der Flascheninhalt reicht für 3-4 Dessert-Portionen.


Verlosung

Ich freue mich sehr, dass ich Euch die Vorweihnachtszeit versüßen und drei Exemplare von “Das große Weihnachtsbuch” verlosen kann. In diesem Buch findet Ihr zahlreiche Rezepte rund um die gemütlichste Zeit des Jahres: Süßes wie Lebkuchen, Plätzchen, Stollen, Kuchen, wärmende Getränke, schöne Geschenke… und sogar komplette Menü-Vorschläge und -Planer für ein rundum gelungenes Festessen. Egal ob Ihr Gans, Raclette oder Fondue am liebsten mögt, hier findet Ihr Inspirationen. Und das Ganze auf 320 Seiten, schön bebildert und ausführlich erklärt. Jetzt kann Weihnachten langsam kommen, oder?

Dieses Weihnachsbuch könnt Ihr gewinnen

Dieses Weihnachsbuch könnt Ihr gewinnen

Es gelten folgende Teilnahmebedingungen:

  • Hinterlass’ einfach bis Sonntag, den 16.11.2014 (18.00 Uhr) einen Kommentar unter diesem Beitrag. Schreib mir in deinem Kommentar, welche Leckerei oder Familientradition bei dir in der (Vor-)Weihnachtszeit auf gar keinen Fall fehlen darf! Wer einen eigenen Blog hat, darf natürlich sehr gerne Rezeptlinks posten.
  • Die Auslosung der drei Gewinner findet am Sonntagabend (16.11.) statt. Im Gewinnfall wirst du von mir per E-Mail benachrichtigt.
  • Damit ich dich benachrichtigen kann, brauche ich deine E-Mail-Adresse. Denk bitte daran, wenn du kommentierst.
  • Deine Adresse für den Versand brauche ich bis Donnerstag, den 20.11.2014.
  • Die Adressen der Gewinner werden an Dr. Oetker weitergegeben, damit dich dein Gewinn auch schnell – noch in der Vorweihnachtszeit :-) – erreicht.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands.

Vielen Dank an die netten Menschen von Dr. Oetker, die mir dieses Weihnachts-Standardwerk für Euch zur Verfügung gestellt haben :-) .

Ich wünsche Euch viel Glück… und geh jetzt mal in die Küche, um Milchreis zu kochen.

Die glücklichen Gewinnerinnen stehen fest! Herzlichen Glückwunsch an Ina-Christin, Julia und Katja. Ich habe Euch per Mail kontaktiert :-) .

Weihnachtskekse? Nöööö! Stattdessen: Double Peanut Cookies

31 Okt Buttrig-mürbe Double-Peanut-Cookies

Seid Ihr schon in Weihnachtsstimmung? Nein? Nicht schlimm – im Oktober kann man auch bessere Sachen machen, als sich mit Spekulatius oder Lebkuchen den Magen vollzuschlagen. Zum Beispiel köstliche Cookies essen :-) . Und wenn sie reichlich Erdnussbutter enthalten, kann die Weihnachtszeit gern noch warten. Außerdem soll’s jetzt am Wochenende noch mal richtig warm werden!

Das Rezept für die Double Peanut Cookies habe ich bei lecker gefunden. Double? Ja, weil neben einem ordentlichen Anteil Erdnusscreme auch noch geröstete und gesalzene Erdnüsse im Teig sind. Ergibt zusammen super-buttrige Cookies mit hohem Suchtpotenzial!

Zutaten für ca. 18-20 Cookies*

100 g gesalzene und geröstete Erdnüsse // 125 g weiche Butter // 175 g Zucker // 1 Päckchen Vanillezucker // 1 Ei // 200 g Mehl // 1 TL Backpulver // 100 g weiche cremige Erdnussbutter (meine war allerdings “crunchy”)

Zubereitung

Los geht’s in der Keksfabrik: Zuerst legt Ihr zwei Backbleche mit Backpapier aus. Dann hackt Ihr die gerösteten und gesalzenen Erdnüsse in grobe Stückchen. Da der Teig ziemlich schnell gemacht ist, könnt Ihr jetzt schon den Backofen vorheizen (Umluft 150 °, Ober- und Unterhitze 175°).

Nun die weiche Erdnussbutter mit Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Ich habe Butter und Erdnusscreme vorher gemeinsam in der Mikrowelle leicht angeschmolzen. Das Ei unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Mehl und Backpulver erst separat vermischen und dann ebenfalls unter die Masse rühren. Zuletzt mischt Ihr kurz die gehackten Erd­nüsse unter den Teig. Das war’s!

Nun müsst Ihr die Cookies nur noch formen: Ich hab’ erst mit einem Eisportionierer Teigkugeln abgestochen und diese dann mit den Händen formvollendet ;-) . Setzt die Teigkleckse mit etwas Abstand auf die Bleche, weil sie noch auseinander laufen, und drückt sie leicht flach. Ich hatte 1×9 und 1×10 Cookies auf den Blechen, aber vielleicht schafft Ihr ja wie im Rezept angegeben 2×12* :-D .

Die Cookies nacheinander im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen. Achtet drauf, wie Euer Ofen so arbeitet: Meine Kekse haben 2-3 Minuten länger gebraucht. Perfekt sind sie jedenfalls, wenn sie an den Ränder goldbraun und in der Mitte noch etwas weich sind. Die Double Peanut Cookies noch kurz auf dem Blech abkühlen lassen und dann samt Backpapier vom Blech ziehen. Auf einem Kuchengitter dürfen sie nun vollständig auskühlen.

Jetzt kann geknuspert werden: Die Cookies sind lecker buttrig-mürbe und schmecken richtig kräftig nach Erdnüssen. Peanut-Fans werden sie lieben. Ich mag besonders die leicht salzige Note im süßen Gebäck.

Ihr steht nicht so auf Erdnüsse? Dann schaut Euch mal in meiner Cookie-Datenbank um, da werden auch Schoko-, Mohn- und Nuss-Liebhaber fündig. Lasst es Euch schmecken!

* genaugenommen waren es bei mir 19 Stück. Das Original-Rezept sagt aber, dass die Menge 24 Cookies ergeben soll. Sorry, ich kann einfach schlecht portionieren :-P .

It’s teatime: grüner, vanilliger Matcha-Marmorkuchen

25 Okt Grüner Marmorkuchen dank Matcha

Nach dem kleinen Bier-Ausflug geht’s heute mit einem ganz besonderen Getränk weiter: Ich habe Euch einen Matcha-Marmorkuchen mitgebracht. Matcha ist gemahlener Grüntee und hat einen angenehm herben Geschmack. Ihr könnt es als Teespezialität zubereiten oder “verbacken”. Bei mir gab’s das Pulver schon mal in einem sahnigen Parfait – köstlich, sage ich Euch! :-)

Aber jetzt hat der Herbst Einzug gehalten. Wir wollen kein Eis mehr, sondern einen süßen Begleiter zu einem heißen Tee (Kaffee, Kakao…). Da passt Grüntee-Pulver in einem herrlich saftig-vanilligen Kuchen doch wunderbar. Das Rezept habe ich auf diesem Matcha-Portal gefunden (was es alles gibt…). Und wer lieber den klassischen Marmorkuchen will, nimmt statt Matcha einfach Back-Kakao oder ein bisschen geschmolzene Schokolade/Kuvertüre. Das sollte auch klappen, aber dann müsst Ihr auf den interessanten Grünton verzichten :-P .

Zutaten für eine 20 cm-Kastenform*

2 Eier // 100 g weiche Butter // 125 g Mehl // ½ Päckchen Backpulver // 75 g Zucker // 1 Prise Salz // 50 ml Milch // ca. 1 TL Matcha // gemahlene Vanille

optional für die Deko: weiße Schokolade und Matchapulver [oder einfach Puderzucker]

Zubereitung

So kommt Ihr zu Eurem teatime-Kuchen: Zuerst eine Kastenform* mit Butter einfetten. Die beiden Eier trennen. Das Eigelb zusammen mit der weichen Butter mit dem Handmixer schön schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker und dem Salz mischen und unter die Eigelb-Butter Mischung einrühren, dabei die Milch langsam hinzufügen.

Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig mit einem Gummispachtel unter den Teig heben. Den Teig in ungefähr zwei gleiche Hälften teilen. In die eine Hälfte des Teiges einen Teelöffel Matcha einrühren. Diese Hälfte ist jetzt so richtig giftgrün und kommt als erstes in Eure Kastenform.

In die andere Teighälfte könnt Ihr noch gemahlene Vanille einrühren. Den hellen Teig gießt Ihr auf den grünen Teig und streicht alles schön glatt. Dann nehmt Ihr eine Gabel und zieht einmal komplett Spiralen durch den Teig. So bekommt Ihr im Idealfall ein nettes Marmormuster :-) .

Im vorgeheizten Backofen darf der Kuchen nun ca. 30-35 Minuten backen. Bei Zweifeln: Eine Stäbchenprobe gegen Ende der Backzeit hilft. Dann muss das gute Stück nur noch auskühlen, bevor Ihr ihn aus der Form stürzen könnt.

Der Kuchen freut sich noch über eine süße Vollendung; zum Beispiel ganz simpel durch Puderzucker-Bestäubung. Ich habe mich – Ehrensache! – für eine Schoko-Variante entschieden: Dazu vorsichtig weiße Schokolade im Wasserbad erwärmen und mit einem Teil davon den Kuchen glasieren. In den Rest der geschmolzenen weißen Schoko habe ich noch ein wenig Matcha eingerührt und das Ganze per Zufallsprinzip auf den Kuchen geträufelt. Durch die noch feuchte Schokolade mit einem Holzstäbchen “Schlieren” ziehen, fertig.

Uuuund? Lecker! Ein richtig guter Marmorkuchen, denn er ist intensiv vanillig und sehr saftig: Der Kuchen schmilzt auf der Zunge – das Gegenteil von trocken! :-) Die herbe Note des Matchas wird durch den süßen Schokoguss schön abgefedert. Lasst es Euch schmecken!

Tipp: Klassischen Marmorkuchen im Mini-Format gibt’s hier auch; und meine Blaubeer-Variante lege ich Euch ebenfalls ans Herz.

* Ihr könnt das Rezept verdoppeln und den Teig dann in einer 30 cm-Kastenform oder in einer normalen Gugelhupf-Form backen. Dann verlängert sich die Backzeit aber bestimmt um mindestens zehn Minuten.

Der Schokohimmel im Bierparadies: Finest Spirits & Beer Convention [Messe]

21 Okt Das Rad der Aromen für die Bierverkostung

Heute gibt’s auf diesem Back-Blog kein Rezept, stattdessen geht’s thematisch um Bier. Bier?! Ja klar! Es liegt sogar nahe, denn schließlich lässt sich damit auch wunderbar Süßes zaubern. Ich sage nur: erfrischendes Weißbier-Eis, saftige Altbier-Schoko-Torte, schokoladiger Guinness-Kuchen

→ alle Schokohimmel-Fans unter 16 Jahren müssen jetzt leider woanders weiterlesen :-D .

Als Foodie bin ich immer interessiert an kulinarischen Highlights – und dazu zählt die Finest Spirits & Beer Convention ganz bestimmt! Also habe ich mich sehr gefreut, bei diesem Event mal reinschnuppern und -schmecken zu können. In der schönen Bochumer Jahrhunderthalle drehte sich am vergangenen Wochenende alles um Whisky, edle Spirituosen und feinste Biere. Und Letzteres finde ich megainteressant, während Ihr mich mit Hochprozentigem nicht hinterm Ofen hervorlocken könnt :-P .

Was mich einfach immer fasziniert, ist ehrliche Handwerkskunst und Qualität. Bezogen auf Lebensmittel: Ja, es ist ein Unterschied, ob ich Schokolade mit Edel-Kakao oder billige Supermarktware esse. Ja, es ist ein Unterschied, ob ich Massen-Kaffee oder ausgesuchten Kaffee von kleinen Röstereien trinke, die mir sogar die Anbau-Farm nennen können. Ja, es ist ein Unterschied, ob ich sogenannte “Fernseh-Biere” (die aus der Werbung…) oder Craftbeer genieße. Denn letzteren sind Biere mit Ecken und Kanten, mit Charakter. Das andere ist Massengeschmack.

Bier ist ein unheimlich vielfältiges Lebensmittel, das herb, voll, weich, fruchtig, würzig, rauchig, malzig usw. usf. schmecken kann. Es kann fast schwarz sein, rötlich schimmern oder die Farbe von Honig haben. Dieser Aromenreichtum ist uns doch von Kaffee und Schokolade bestens bekannt… :-)

Die Atmosphäre in der Jahrhunderthalle? Sehr gediegen. Die Finest Spirits & Beer Convention hat nichts mit wahllosem Trinken zu tun, sondern zelebriert den bewussten Genuss. Und so habe ich mir an den Aussteller-Ständen verschiedene Biersorten angeschaut, habe einem interessanten Experten-Vortrag über Craftbeer zugehört, einen Fass-Anschlag beobachtet und viele Bier-Infos gesammelt. Nun weiß ich eine Menge über ober- und untergärige Biere, Stammwürze, Bittereinheiten, Braukunst [...] .

Hier und da habe ich natürlich mal eine kleine Menge Gerstensaft verkostet. Und für alle Schokoholics: Nachdem ich ein Camba Dry Stout probiert habe, weiß ich, dass Bier durchaus auch Kakao- und Schokoladennoten in Geruch und Geschmack aufweisen kann. Das dunkle, obergärige Bier war mild und samtig. Es hatte einen ganz weichen Abgang, überhaupt nicht herb. Da hätte ich verdammt gut Schokolade oder Kuchen zu essen können; diese Köstlichkeiten waren aber leider in dem Moment nicht greifbar. Jedenfalls: Von wegen, nur Wein & Schokolade passen zusammen – das halte ich ja sowieso für ein ziemlich unsinniges Gerücht! :-D

Ich hoffe, dass die Bilder Euch einen kleinen Eindruck von dieser schönen Genuss-Messe geben können. Prost!

Happy Birthday! Ruck-zuck-3D-Rührkuchen für Nicht-Tortenkünstler [Produkttest und Buchrezension]

17 Okt Kleiner 3D-Blitzkuchen

Torten? Ich? Seien wir ehrlich: Das würde schon an meinen nicht vorhandenen Dekorier-Künsten scheitern :-D . Böden aufschneiden, Cremes aufschlagen, Fondant rollen… och nööööö. Schuster, bleib’ bei deinen Leisten – und das sind bei mir im Normalfall saftige Rührkuchen. Und jetzt: einfacher Kuchen in “Tortenform” → die richtige Backform macht es möglich. Das ist doch mal was für mich.

Als ich in “Lust auf Backen“* von Bäckermeister und Konditor Hannes Weber ein Rezept für einen saftigen Blitz-Kastenkuchen entdeckte, stand mein Entschluss fest, mit diesem Teig einen ersten Test mit meiner kleinen 3D-Vollbackform** zu starten. Wenn es schief gegangen wäre, wäre es nicht sooooo schlimm gewesen, weil die Zutaten zugegebenermaßen nicht gerade extravagant sind. Ein Kuchen für Tage, an denen man einfach sehr schnell einen Kuchen braucht – oder eben Backform-Experimente durchführen will ;-) . Ihr könnt natürlich auch eine kleine Kastenform benutzen.

Zutaten für eine 20 cm-Kastenform (oder die 1 l-Vollbackform)

65 g Mehl // 65 g Speisestärke // 130 g Zucker // 140 g geschmacksneutrales Öl (ich: Sonnenblumenöl) // 3 Eier, Größe M // 1 TL (7 g) Backpulver // + optional Zitronen- und Orangenabrieb, gemahlene Vanille…

+ optional für die Deko: Puderzucker, Zitronensaft, Smarties…

Zubereitung

Der Teig ist blitzschnell zubereitet: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer (Rührstäbe) oder in der Küchenmaschine auf kleiner Stufe ca. 10 Minuten lang glatt verrühren. Aufgrund der langen Rührzeit ist in diesem Fall eine Küchenmaschine praktisch :-) . Den Backofen auf 220° Ober- und Unterhitze (Empfehlung von Hannes Weber) vorheizen.

Die Form – egal, ob Kasten- oder Vollbackform – gut ausbuttern und bemehlen, dann löst sich der Kuchen hinterher kinderleicht aus der Form. Falls Ihr die 3D-Form benutzt, solltet Ihr den Kuchen auf einem Backblech backen (nicht auf dem Rost) und dieses mit Backpapier auslegen. Denn: Es ist schwierig, die Teigmenge genau zu bemessen und es kann durchaus sein, dass oben etwas rausblubbert (wie bei mir).

Die Ofentemperatur auf 180° reduzieren. Die zweiteilige Form zusammenstecken, den Teig in die Form füllen, glatt streichen und auf der untersten Einschubleiste (Kastenkuchen: Mitte) ca. 35-40 Minuten backen. Eine Stäbchenprobe hilft im Zweifelsfall weiter ;-) .

Nach ca. 15 Minuten im Ofen hat sich oben eine Haut gebildet. Wenn Ihr den Teig jetzt längs leicht einritzt, bildet sich hinterher beim Aufgehen eine schöne Spalte. Dieses Einritzen ist natürlich nur beim Kastenkuchen relevant, denn der 3D-Geburtstagskuchen wird ja “umgedreht” gebacken.

Nach ca. 40 Minuten nehmt Ihr den Kuchen raus, lasst ihn einige Minuten ruhen/abkühlen und könnt den Kastenkuchen dann stürzen. Bei der Vollbackform müsst Ihr je nach Teigmenge noch für einen geraden Boden sorgen, damit der Kuchen sicher stehen kann. Nach dem Auskühlen könnt Ihr Euer Werk nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder einen Guss anrühren und Smarties, Gummibärchen oder sonst etwas drankleben. Und dann: jemanden damit überraschen! :-) Lasst es Euch schmecken!

Übrigens: Foodqueen Julia sucht gerade Rezepte zum Thema “Happy Birthday” – das passt ja wie die Faust aufs Auge, ich bin mit meinem kleinen Kuchen gern dabei.

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Buch-Rezension “Lust auf Backen”*

Lust auf Backen” von Bäckermeister und Konditor Hannes Weber ist ein sehr hochwertiges, grundlegendes Buch zum Thema Backen. Alle Arten von Teig werden Bild für Bild und Schritt für Schritt präzise erklärt. Im Einzelnen: Mürbeteig (das ist ja etwas für mich :-D ), Hefeteig, Rührteig, Biskuit, Strudel-, Brand- und Blätterteig sowie Brot und Brötchen. Zusätzlich findet Ihr ausführliche Profi-Tipps zu Back-Zutaten sowie -formen und -utensilien und natürlich ein Glossar zu allen Begriffen rund ums Bäcker-Handwerk.

Es sind auch einige moderne Rezepte enthalten, aber insgesamt ist “Lust auf Backen” eher ein Standardwerk für die richtigen Klassiker. Backen braucht Zeit, Geduld und Muße, das ist die Botschaft. Eine richtige “Back-Bibel” und ein tolles Nachschlagewerk für alle begeisterten Hobby-Bäcker. Die rund 90 Rezepte sind übersichtlich nach Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet.

240 Seiten, Hardcover, 24,99 €, GU-Verlag

*Der GU-Verlag hat mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

Produkttest Happy Birthday-Vollbackform**

Der fertige Kuchen ist auf jeden Fall ein lustiger Gag. Achtung, er ist wirklich “mini”! Die Form selber ist leicht zu handhaben: Ihr müsst nur die beiden Hälften einfetten, bemehlen und zusammenstecken (siehe Fotos). Allerdings ist das vorgestanzte Muster beim fertigen Kuchen nicht soooo prägnant. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einem dunklen Schokoteig noch weniger zur Geltung kommt als bei meiner Vanille-Variante. Hier müsst Ihr mit Deko (Zuckerguss usw. – und nein, nehmt mich hier nicht als Vorbild :-D ) nacharbeiten, dann sieht die “Torte” klasse aus. Außerdem besteht die Form eben aus zwei Hälften, und beim fertigen Kuchen sieht man dann entsprechend eine “Naht”. Hier müsst Ihr überstehenden Teig ggf. mit einem scharfen Messer abschaben.

Konkret bei diesem Rezept: Die Teigmenge war doch etwas zu viel für die kleine Form. Das hätte ich nicht gedacht, denn beim Einfüllen hatte ich noch Zweifel, ob ich überhaupt eine “3-stöckige” Torte bekomme. Aber dann ist der Teig ganz schön hochgegangen. Ein bisschen ist auch auf das Backblech getropft. Nicht schlimm; ich habe den Überschuss nach dem Auskühlen einfach mit einem scharfen Küchenmesser abgetragen, so dass der Boden schön gerade und der kleine Kuchen standfest ist. Es gilt aber, dass man mit der Teigmenge und der Backzeit sicher experimentieren muss.

Vollbackform mit Antihaftbeschichtung, Motiv: Geburtstagstorte, Höhe 16 cm, Füllmenge ca. 1 000 ml, 17,95 €, RBV Birkmann

** Die Firma Birkmann hat mir die 3D-Backform zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

Süß, süßer, Nuss-Nougat-Brownies: Schoko-Futter für die Seele

11 Okt Fudgy Nuss-Nougat-Brownies

Nach dem obstlastigen Blog-Post der letzten Woche gibt’s heute mal wieder Schokolade satt <3 . Selten habe ich in so kurzer Zeit so viele Rezepte aus einem Buch nachgebacken wie aus “Kleine Kuchen”. Nach Cheesecake-Brownies, Kokos-Tarte und Erdnussbutter-Brownies waren diesmal die Nuss-Nougat-Brownies fällig (äääääääähm – kann es sein, dass ich eine Schwäche für Brownies habe? :-P ).

Das Rezept habe ich leicht verändert, weil ich statt Mehl gemahlene Haselnüsse verwendet habe. Es sind mal wieder Brownies aus der kleinen Kastenform → genial für den kleinen Haushalt mit großem Schoko-Hunger. Die Zubereitung geht superschnell. Also, ran an den Teig! Denn am Ende habt Ihr fudgy Schoko-Futter für die Seele. Falls Euch mal der Herbstblues erwischen sollte. Und falls nicht: Umso besser, die Nougat-Brownies schmecken einfach immer.

Zutaten für eine 20 cm-Kastenform

2 EL ganze Haselnusskerne // 50 g Nougatmasse // 50 g dunkle Schokolade (ich: 73 % Kakaogehalt) // 50 g Butter // 1 Ei // 100 g brauner Zucker // 50 g gemahlene Haselnusskerne (im Original: 50 g Mehl)

Zubereitung

Die ganzen Haselnusskerne grob hacken, die Nougatmasse in Würfel in schneiden. Die kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160° Umluft vorheizen.

Die dunkle Schokolade und die Butter gemeinsam im Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen und dann etwas abkühlen lassen. Das Ei verquirlen und mit den gemahlenen Haselnüssen (oder dem Mehl) und dem Zucker unter die Schoko-Butter-Masse rühren. Die gehackten Haselnusskerne und die Nougat-Würfel unterheben. Fertig ist der Brownie-Teig! Ging schnell, was?

Füllt das klebrige Glück in die Form und lasst diese für circa 20 Minuten im heißen Ofen verschwinden. Danach müsst Ihr die Brownies nur noch in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann: Herauslösen, anschneiden (jaaaa, die sollen so “unterbacken”-klebrig sein! :-D ), genießen und im Nuss-Nougat-Schokohimmel schwelgen!

An alle, die es nicht soooo süß mögen: Die Brownies sind wirklich richtig süß, fudgy, nussig… Sagt also nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt! :-D Gegebenenfalls könnt Ihr die Zuckermenge reduzieren. Wer aber mal richtig dringend Wohlfühl-Futter für die Seele braucht, macht mit den Nuss-Nougat-Brownies alles richtig. Lasst es Euch schmecken und gutgehen!

Übrigens: Die Schokoladenfee ist gerade auf der Suche nach schokoladigen Rezepten. Meine Schoko-Nuss-Nougat-Brownies passen da ganz gut, finde ich :-) .

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